Nein, keineswegs. Die aktuelle Ausstellung im Lübecker St. Annen-Museum „Nordic Design. Die Antwort aufs Bauhaus“ stellt einen der wichtigsten Wohntrends der Moderne vor: schnörkelloses, skandinavisches Design, das seit den 1950er Jahren seinen Siegeszug um die Welt angetreten hat.
Am Eingang steht ein Spender für Desinfektion. Besucher werden per Richtungs-Aufklebestreifen in die Halle geleitet. Alles trägt Gesichtsmaske und achtet penibel auf Abstandswahrung. Die Stühle der Pressevertreter haben reichlich freie Zwischenräume, und auch das Podium mit den Kuratoren der neuen Foto-Ausstellungen ist großzügig aufgestellt.
Die Corona-Krise hat alles voll in Griff, leider auch fast völlig das Kulturleben. Kinos, Theater, Museen, Konzerte, Lesungen, Ausstellungen: alles geschlossen oder abgesagt. Viele Künstler und Kulturschaffende trifft die Krise vor allem finanziell hart.
Eine Jury mit Mitgliedern aus international bekannten Kunsthäusern wird im Frühjahr 2020 über die Vergabe des zweiten Possehl-Preises für Lübecker Kunst entscheiden.
Nach der melodramatischen, überaus KUNSTvollen und lustigen Beerdigung der Kunst in Timmendorf, ist Anja ES letzten Samstag mit Sarg, Musik und einer großen Schar knallbunter KunstgenossInnen in Travemünde wiederauferstanden.
Die Kunsthalle St. Annen ist in Feierlaune und lädt am 6. März ab 19 Uhr alle Kunst-, Finnland- und Feierwütigen unter dem Titel „Finland Calling“ zu einer Party der Extraklasse ein. Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung „Frischer Wind aus dem Norden! Naturmotive in der Helsinki School“ steht dabei das Motto Finnland im Vordergrund.
Die Ausstellung "Johannes und Hanna Jäger - Ein Künstlerpaar auf Reisen" versteht sich als Entdeckungsrundgang durch den Verlauf der Künstlerreisen des Ehepaars Jäger. Am Sonntag, den 9. Februar 2020 ist in der Kunsthalle St. Annen Vernissage.
Wer das Foyer der Kunsthalle St. Annen betritt, wird von einem eindrucksvollen Bild empfangen. Eine imposante Landschaft, mächtige Felsen, ein glasklarer See, und eine junge Frau scheint darüber zu schweben. Hineinkatapultiert in die Natur wirkt sie so, als hätte eine Gottheit einer spontanen Laune nachgegeben.
76 Jahre alt ist er mittlerweile, der Industrielle und Jurist Harald Falckenberg und einer der wichtigsten Sammler von moderner Gegenwartskunst weltweit. Dabei hat er sich seine Lockerheit und sein Engagement für die kritische, moderne Kunst immer bewahrt, selbst wenn ihm ein anderer Sammler mal ein Werk vor der Nase weggeschnappt hat, wie er entspannt im Pressegespräch mit Dirk Luckow, dem Deichtorhallen-Chef ausplauderte.