Über den Posaunen schweben Geister. Angelockt von der Musik, so scheint es, hängen sie über unseren Köpfen, eine Versammlung luftgefüllter Kleider, im Flug erstarrt. Ich selbst sitze inmitten erster Geigen. Hinter mir Celli, vorne Hörner, rechts Pauken und Harfe. Auf ihrem Podest dreht sich Dirigentin Barbara Dragan wie ein Derwisch, verteilt Einsätze und ermutigende Blicke.