76 Jahre alt ist er mittlerweile, der Industrielle und Jurist Harald Falckenberg und einer der wichtigsten Sammler von moderner Gegenwartskunst weltweit. Dabei hat er sich seine Lockerheit und sein Engagement für die kritische, moderne Kunst immer bewahrt, selbst wenn ihm ein anderer Sammler mal ein Werk vor der Nase weggeschnappt hat, wie er entspannt im Pressegespräch mit Dirk Luckow, dem Deichtorhallen-Chef ausplauderte.
Auf die Eröffnung von Tina Schönwalds Arbeitsatelier/ Galerie/ Begegnungsstätte war ich schon länger gespannt. Mitte September war es mir zu Ohren gekommen, dass sie Anfang November neu in der Glockengießerstraße aufmachen will und jeden, der Lust und Laune hat, auf einen Umtrunk in das neue Atelier Roststätte einlädt.
Alle zwei Jahre zieht es mich in die wunderbare, wenn auch immer stärker durch Touristenmassen überlaufene Lagunenstadt Venedig. Dann versammeln sich dort die besten Künstler der Gegenwart, um ihre aktuelle Kunst zu präsentieren.
Am 8. November ab 20 Uhr wird das Atelier Roststätte in der Glockengießerstraße Nr. 50 mit Ausstellung und Livemusik von Skull (Dark Ambient, Lübeck) feierlich eröffnet.
Anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Hamburger Deichtorhallen und des 30. Jubiläums deutscher Wiedervereinigung gibt es in der Hansestadt eine große Übersichtsschau der Großmeister der deutschen Malerei, deren Renommee in der Geschichte der bildenden Künste Deutschlands einzigartig ist.
Wer wissen möchte, was Lübecker Künstler*innen umtreibt, sollte bis zum 29. September den Hafenschuppen 6 aufsuchen. Denn dort ist die Jahresschau der „Gemeinschaft Lübecker Künstler“ ausgestellt – ein (übrigens kostenloser) Besuch lohnt sich!
Mit der Auszeichnung der kolumbianischen Künstlerin Doris Salcedo wird erstmals der Possehl-Preis für Internationale Kunst am 07. September 2019 in Lübeck vergeben. Zeitgleich mit der Preisübergabe (25.000 Euro) am Samstag eröffnet die international renommierte Künstlerin ihre erste Einzelausstellung in Deutschland in der Kunsthalle St. Annen.
Janine Gerber, die erste Preisträgerin des neu geschaffenen Possehl-Kunstpreises für Lübecker Künstler, präsentiert bis zum 22. September 2019 ihre Papierinstallationen und Bildschöpfungen in der Kulturwerft Gollan. Ihre zeitgenössischen Werke korrespondieren harmonisch mit den historischen Industriehallen und der morbiden Atmosphäre der Kulturwerft.
„Ist das Kunst oder kann das weg?“ war die Überschrift eines Artikels in den Lübecker Nachrichten. Auf einem Foto war der schiefe Mast vom Kohlmarkt abgebildet. Ganz einfach – Meese war’s! Jonathan Meese hat den Mast auf dem Weg von der St. Petri Kirche zum Günter Grass Haus einfach mal schiefer gelegt.