K.Dot, wie Kendrick Lamar auch genannt wird, ist seit Jahren einer der angesagtesten Größen in der HipHop-Szene. Er gewann neben diversen Grammys sogar 2018 für sein Album „Damn“ den Pulitzer-Preis. Außerdem war er bereits für den Golden Globe und den Oscar nominiert.
Man muss sich vor dem verneigen, was das Lübecker Philharmonische Orchester und sein Leiter GMD Stefan Vladar in den letzten Wochen geleistet haben. Erst war die große „Lohengrin“-Aufführung zu bewältigen, immerhin viereinhalb Stunden Verharren und Arbeit im Orchestergraben, dann folgten unmittelbar darauf die Proben für das erste Sinfoniekonzert der Saison (11. und 12. September 2022) mit drei sehr anspruchsvollen Werken, die zudem nicht gerade zum Repertoire gehören.
Am Sonntag, 25. September, 16 Uhr ist das Pfeiffer-Trompeten-Consort wieder im Lübecker Dom zu Gast. In seinem neuen Programm „Barocker Trompetenglanz“ präsentiert das Ensemble unter der Leitung von Joachim Pfeiffer (Solotrompeter der Lübecker Philharmoniker) Konzerte, Arien und Kantaten aus den Musikzentren des 17. und 18. Jh.
Die Stargäste des Festivals: Karin Hammar und Torsten Goods treten am Festival-Samstag im voll besetzten Schuppen 6 auf. Endlich wieder ein großes Programm nach coronabedingter Dürre. Während das Quartett um die Posaunistin Karin Hammar alle feinen Töne verschiedener Jazzstils hervorzaubert, lässt Torsten Goods es mit seiner Band so richtig krachen.
Wieder wurde Cornelius Meister, seit 2018 Generalmusikdirektor in Stuttgart, der große Retter in der Not. Schon in Bayreuth sprang er kurzfristig ein, als der eingeplante „Ring“-Dirigent erkrankte und Meister das Opern-Quadrupel von 16 Stunden Spieldauer kurzfristig übernahm.
Bedrohlich hingen Freitagnachmittag noch dunkle Wolken am Himmel. Doch dann blieb es überraschenderweise trocken und die „Blauen Pilze“ konnten ihren Open-Air-Auftritt vor dem Schuppen 6 mit ihren federleichten Grooves zwischen rocklastigem Dancefloor und Cooljazz über die Bühne bringen. Ein gelungener Einstand zum zweiten Tag des Lübecker Jazz-Festivals.
Musik-Festival Kunst am Kai: Am 10./11. September 2022 gibt es wieder ein großes, in Szene gesetztes Chorkonzert im Hafenschuppen C, erstmals seit 2019 wieder in voller Besetzung mit Solisten, Chören und Orchester. "Mozarts Welt: Requiem und keine Ende" hat die musikalische Leiterin Gabriele Pott den Abend betitelt.
Alles hat sein Ende, auch das Schleswig-Holstein Musik Festival, weitläufig bekannt unter seinem Kürzel SHMF. Zum 37. Male strebte es, für zwei Monate das Bundesland zwischen Nord- und Ostsee in eine Musiklandschaft zu verwandeln und Marsch, Geest und dem östlichen Hügelland internationales Flair zu geben.
Mit Augustin Hadelich tritt einer der hervorragenden Geiger dieser Zeit beim SHMF in der Hamburger Elbphilharmonie auf. In Europa noch etwas weniger bekannt, ist er jenseits des Atlantik schon längst eine feste Größe. So wird er gern auch als Anne-Sophie Mutter Amerikas bezeichnet, doch hinter diesem Ruf gibt es nichts zu verstecken, Augustin Hadelich ist - gerade auch mit seiner Guarneri del Gesu-Violine - einsame Klasse.
Gut 4.600 Leute hatten ihre Tanzschuhe rausgeholt und sich schick gemacht, denn der musikalische Chef-Styler hatte sich zu einem Open Air Konzert an der Gollan Werft angekündigt. Jan Delay und Disko No.1 hatten sich vorgenommen, den Groove und funkige Tanz-Mucke erstmals auch in Lübeck zu Gehör zu bringen.