Das Brahms-Festival der Musikhochschule Lübeck, das vom 2. bis 10. Mai unter dem Motto „Freiheit!“ mit zahlreichen Konzerten und außergewöhnlichen Spielstätten aufwartet, endet am Sonntag, 10. Mai um 19.30 Uhr mit einem Abschlusskonzert unter dem Motto „Spiel und Spaß“. Dozierende der Musikhochschule Lübeck loten im Großen Saal der MHL mit kontrastreichen Werken aus Klassik und Moderne die Freiheit aus, die im musikalischen Spiel und Spaß liegt.
Das gute alte Rezept, Programme von Sinfoniekonzerten zu ‚gestalten‘, lautet so: Man nehme ein kurzes Anfangsstück, lasse einen virtuosen Instrumentalisten kommen, am besten einen Tastenartisten, und suche nach einem sinfonischen Werk passender Länge – das wär’s – oder auch nicht, sagt man bei den Lübecker Philharmonikern.
Man nannte ihn den Prince of Darkness, wegen seines introvertierten, vibratolosen Trompetenstils, das der Inbegriff von Coolness wurde. Mit „Kind of Blue“ spielte Miles Davis das meistverkaufte Album der Jazzgeschichte ein - es verkaufte sich über 6 Millionen Mal. Daneben war der wohl faszinierendste, einflussreichste und vielseitigste Musiker der Jazz-Ära aber auch eine große Diva mit Charisma - ein cooler Verführer.
Man kann nicht umhin, das letzte Konzert des NDR mit dem fünften der Reihe in einem Atem zu nennen, denn beide Programme, nur drei Wochen voneinander getrennt, hatten einen stark nordeuropäischen Akzent. Nicht nur, dass Werke von Jean Sibelius erklangen, es leiteten die Elbphilharmoniker beide Male skandinavische Dirigenten.
Schöner kann ein Konzert nicht beginnen: Tabita Berglund, die norwegische Gastdirigentin, stimmte sich und das Publikum mit einem heimatlichen Willkommenslied ein. Der Grund war, dass sie selbst am Folgetag, am 28. März, vor 37 Jahren in Trondheim geboren wurde.
Ein Konzert ist ein Konzert ist ein Konzert. Und - ein Konzert. Gerade neulich. Und sowieso, wenn es um Brad Mehldau geht. Der US-Pianist hat einen sozusagen Wahnsinns-Ruf als Live-Musiker und spielte in der Hamburger Elbphilharmonie im Rahmen der „Reflektor“-Reihe ein selbst konzipiertes Programm aus 4 Konzerten an 4 aufeinanderfolgenden Tagen, unterschiedlich in Form und Inhalt.
Robert Schumann (1810-1856) ist einer der ganz großen Romantiker, dessen Einfluss auf die Entwicklung der Musik nicht hoch genug eingeschätzt werden kann.
Terpsichore, die altgriechische Muse der Tanzkunst, verwöhnt das kunstinteressierte Lübeck selten, seitdem die Sparte „Ballett“ zugunsten der Restaurierung des Dülfer-Baus in den 90iger Jahren gestrichen wurde. Unterstützende Hilfe leisteten diesmal die Lübecker Philharmoniker mit ihrem 5. Saisonkonzert (8. und 9. Februar 2026), in dem alle drei Beiträge der Zeus-Tochter huldigten.
2026 feiert das Genre-übergreifende Musikfestival zwischen Klassik, Jazz, Rock, Swing und Folk-Musik bereits sein 10jähriges Jubiläum und widmet sich dieses Jahr der französischen Musikszene von der Romantik über dem Jazz bis zur aktuellen Musik des 20.Jahrhunderts. Im Mittelpunkt des aktuellen Neujahrskonzert stand dementsprechend die deutsch-französische Freundschaft.
Der aktuelle Chefdirigent Alan Gilbert dirigiert in Lübeck zwei gegensätzliche Werke: zunächst von Britten die Sinfonie für Violoncello und nach der Pause die Sinfonie Nr. 2 von Brahms. Das Publikum in der nahezu voll besetzten MuK nimmt beides mit großem Interesse auf. Ganz überraschend und bisher ungewöhnlich sind unter den Zuhörern circa 60 Kinder zwischen geschätzt acht und zehn Jahren, meist begleitet von den Eltern.