Derek Meister
"Die Sandwitwe"

Nach Der Jungfrauenmacher von Derek Meister erscheint nun im Verlag Blanvalet der zweite Teil der Thriller aus der neuen Reihe Die Sandwitwe. Die Handlung spielt nur wenige Monate nach den Ereignissen des ersten Teils und schließt unmittelbar an die letzten Serienmorde an, die sich in Valandsiel ereignet haben.

Sabine Weiß
"Hansetochter"

Lübeck – weltbekannt durch das Marzipan von Niederegger und natürlich durch das alte Festungstor, auch Holstentor genannt, das eigentliche Wahrzeichen der damaligen „Königin der Hanse“, wie sie es stolz von sich sagen kann. Es gibt in Deutschland wenige sehr gut erhaltene Städte, in denen man noch, wenn man die kleinen Gassen betritt oder durch die engen Gänge schleicht oder sich in einem wunderschönen Hof wiederfindet, einen Hauch von Mittelalter spürt.

Drei Lebensgeschichten als Lesestoff
Helge Timmerberg, Benjamin von Stuckrad-Barre und Patti Smith

Drogen, Musik, Reisen und das wilde Leben in den individuellen, persönlichen Ausformungen sind die Themen, die die drei neuen Autobiografien dieser sehr unterschiedlichen Autoren gemeinsam haben. Zeitgeschichte trifft auf Humor, Poesie auf Radikalität, Abenteuerlust auf Spiel mit dem Tod.

Mit dem Stinkefinger zum Erfolg
Ai Weiwei – Monografie über Leben und Werk des chinesischen Ausnahmekünstlers

Konzeptkünstler, Maler, Bildhauer, Architekt, Selbstdarsteller, Social-Media-Star, Fotograf, Filmemacher, Musiker, Dissident und vor allem Dorn im Auge des Regimes in Peking: Ai Weiwei, bekanntester zeitgenössischer Künstler der Volksrepublik China. Jetzt hat der Kölner Taschenverlag die erste allumfassende Monografie zu Leben und Werk des Aktivisten und Künstlers Ai Weiwei herausgebracht.

Michael Tsokos und Andreas Gößling "Zersetzt"

Nach dem Debüt Zerschunden von Michael Tsokos und Andreas Gößling ist nun mit Zersetzt eine Fortsetzung des "True-Crime-Thrillers" veröffentlicht worden. Der Thriller Zerschunden endete mit einem fulminanten und dramatischen Cliffhanger, doch der vorliegende Band Zersetzt erzählt die Geschehnisse um den Rechtsmediziner Dr. Fred Abel aus der Abteilung Extremdelikte des BKA, 10 Monate vor dem ersten Teil.

Michael Tsokos und Andreas Gößling "Zerschunden"

Michael Tsokos weiß, wovon er schreibt. Als Deutschlands bekanntester Rechtsmediziner und Forensiker leitet er seit 2007 das Institut für Rechtsmedizin der Berliner Charité. Was ein Mensch einem anderen Menschen an Gewalt beibringen kann, ist unaussprechlich und leider oftmals so grausam, dass man es nicht glauben kann oder will. Doch das Leben schreibt leider bekanntlich die besten Geschichten.

Palmarum 1942
Neue Forschungen zu zerstörten Werken mittelalterlicher Holzskulptur und Tafelmalerei aus der Lübecker St. Marienkirche

Der Umgang mit den alten Bildern war in Lübeck ein überwiegend pragmatischer, dem die schlichte Zerstörungstat fremd war. Von dem schon früh greifbaren Lübecker Sinn für das Bewahren von Werten zeugen die evangelische Kirchenordnung von 1531, die eine deutliche Absage an jegliche Bilderstürmerei enthielt, und die städtische Kulturschutzverordnung von 1818, die den Erhalt der „Denkmäler des Altertums und der Kunst“ regelte.

"Hieronymus Bosch. Das vollständige Werk"
Gigant der Fantasie - Der Bilderkosmos des niederländischen Alptraummalers zum 500.Todestag

1516 verstarb der Maler Hieronymus Bosch, den viele für einen Ketzer, andere wiederum für einen Moralisten und strengen Christen hielten. Selbst nach 500 Jahren rätseln viele Kunstkritiker noch immer über diesen geheimnisvollen niederländischen Künstler mit seiner ausufernden Fantasie, dessen detailreichen und förmlich überbordenden Gemälde auch nach einem halben Jahrtausend nichts an ihrer Faszination verloren haben.

Bücher zum Wünschen und Schenken

Weihnachten ist schon wieder lang vorbei und der Winter will kein Winter sein. Da draußen sieht es heute mal wieder wie April aus, obwohl eigentlich erst Anfang März ist und kalendarisch noch längst nicht Frühling sein soll. Mein Tipp: Bevor man Trübsal bläst und depressiv in das Taschenkino glotzt oder sein Geld wieder für Frustkäufe verschleudert, lieber stattdessen den gutsortierten Buchladen aufsuchen und das Geld für gute Literatur, anspruchsvolle Autobiografien oder Graphic Novels ausgeben.

Die Manns
Eine Familie – zwei Bücher

Thomas Mann – Der Verfall einer selbstverliebten Familie. Mit diesem Untertitel erschien der SPIEGEL im Oktober letzten Jahres anlässlich der Frankfurter Buchmesse und vor dem Hintergrund des Erscheinens zweier neuer Biographien der Familie Mann. Der vermeintliche Verfall der Familie findet im angekündigten Artikel dann allerdings doch nicht statt. Stattdessen zieht der Autor das Resümee, dass die Manns „unsere Präsidentenfamilie“ geblieben sind. Aber man sieht: Mann sells! Übrigens schaffte es die Familie Mann im Jahre 2001, im Zuge der Verfilmung der Familiengeschichte der Manns durch Heinrich Breloer, schon einmal sogar als Titelstory in den SPIEGEL. Seinerzeit waren die Manns übrigens noch die „Windsors der Deutschen“. So vergehen die Zeiten.