Größere Kontraste lassen sich in einem Konzertprogramm kaum vorstellen. Im ersten Teil herrschte expressiver rhythmischer Impetus, im zweiten gefühlvolle Melodik, die weit mehr als bloße Heimatliebe schilderte. Zunächst hatte Dirigent Stefan Vladar dafür an diesem Abend ein ungewöhnliches Ensemble aus einem Gesangsquartett und dem hauseigenen Chor vor sich, dazu diverse Schlaginstrumente, darunter solche mit bestimmter Tongebung wie Xylophon, Pauke und Glocke oder unbestimmter Art wie Trommeln, Tamburin oder Triangel.