Totgesagte leben länger. Der Vinyl-Schallplatte wurde schon vor Jahrzehnten das Ende vorhergesagt, aber noch immer gibt es Musikliebhaber und Platten-Fetischisten, die die ölgepresste Musik lieben.
Am 22. und 23. April 2017 öffnet St. Petri seine Tore erneut für die Literatur: Rund fünfundzwanzig unabhängige Verlage präsentieren ihre aktuellen Programme im lichten Kirchenraum. Große und kleine Liebhaber von Gedrucktem und Gebundenem sind im lichten gotischen Kirchenraum eingeladen, Bücher zu schauen, darüber zu sprechen und zu erstehen.
Die erfolgreiche Autorin Sabine Ebert lässt in ihrem neuesten Werk „Schwert und Krone – Meister der Täuschung“ ein Machtspiel um die Throne Deutschlands im 12. Jahrhundert entstehen. Es ist der Auftakt einer ganzen Romanreihe. Wie viele Bände es letztlich sein werden, ist noch nicht absehbar.
Die Erfahrungen des national und international renommiertesten deutschen Rechtsmediziners Michael Tsokos wurden mit tatkräftiger Unterstützung von Andreas Gößling schon in den ersten beiden True-Crime-Thriller „Zerschunden“ und „Zersetzt“ großartig in Szene gesetzt.
500 Jahre Reformation feiern die Protestanten in diesem Jahr. Zu Luthers bedeutsamen Neuerungen zählt, dass er im kirchlichen Ritual das lateinisch zelebrierte Ordinarium Missae durch das landessprachliche Lied ersetzte.
Ist Henri Bergson vergessen? Der französische Autor lebte von 1859 – 1941 und erhielt 1927 den Nobelpreis für Literatur – als einer der ganz wenigen Philosophen.
Der zweite Roman um den Schweizer Sicherheitschef Tom Winter mit dem Titel „Korrosion“ ist im Verlag emons veröffentlicht worden. Der schriftstellerische Vater dieser Reihe, Peter Beck, hat einen hochspannenden und knallharten Roman geschrieben, dessen originelle Handlung überrascht.
Der Roman „Der Wind und die Wahrheit“ von Michael Peinkofer spielt im Jahre 1362. Einer der Schauplätze ist die Lagunenstadt Venedig. Die kleine Republik floriert und blüht dank des erfolgreichen internationalen Handels. Kaufleute aus aller Herren Länder nutzen die Märkte, um ihre Waren zu verkaufen oder neue Waren für ihre Heimatstädte zu erstehen.