Unfassbar, dass die Miniaturen # 1 des Ensembles Tanzortnord nur eine halbe Stunde dauern - man fühlte sich anschließend wie nach einer großen Reise...
100 Jahre, vielleicht 102 ist sie alt, wohnt in einem Amphitheater oder in dem, was davon übriggeblieben ist, und sie heißt Momo, ein Name, den sie sich selbst gegeben hat. Was sie besonders auszeichnet, ist etwas Einfaches, dennoch sehr Seltenes. Sie schenkt Zeit, nur dadurch, dass sie zuhört.
Man kann nicht umhin: Corona, dieses fiese kleine Ding, spielt mit, auf der Bühne, im Orchestergraben, auch bei der peniblen Prozedur für die, die ein personalisiertes Einlasszertifikat besitzen.
Endlich: nach mehr als einem halben Jahr bot das Theater Lübeck eine neue Produktion, mit „NIGHT & DAY“ als Titel und nach Songs von Cole Porter. Etwas von Broadway-Stimmung wollte man bieten. Sie mischte sich mit der Hochstimmung, dass das Große Haus wieder bespielt wurde.
Georg Friedrich Händels „Tolomeo“ ist eine seltsame Opernschöpfung, war bei ihrer Uraufführung 1728 wenig erfolgreich und ist auch heute weitgehend unbekannt.
Peer Gynts irisierender Lebenswandel ist weltumfassend. Er beginnt als Schwärmer in der norwegischen Bergeinsamkeit, wird zum verstoßenen Prahlhans, Lügner, Taugenichts und Frauenheld.
Hauke Haien, als Schimmelreiter bekannt und eigensinniger Deichgraf von der Westküste, hätte sicher großes Interesse an den Tetrapoden gehabt, von denen drei die Bühne in den Kammerspielen dominieren.
Wer kennt es nicht? Das Märchen des dänischen Schriftstellers Hans Christian Andersen. Seit fast 200 Jahren rührt die tragische Liebesgeschichte zwischen der kleinen Meerjungfrau und dem jungen Prinzen die Herzen der Kinder und der Erwachsenen.
Als Dr. Katharina Kost-Tolmein 2005 eine Stelle in der Dramaturgie am Theater Lübeck übernahm, waren zwei Jahre Verbleib angedacht, wie sie in einem Gespräch bekannte. Daraus wurden 15, in denen sie bis zur Operndirektorin aufstieg: eine Spitzenposition im Theater Lübeck, die sie als erste Frau errang.