Die elektronischen Kompositionen des japanischen Künstlers Oyamada Keigo alias Cornelius vereinen eine Kombination unterschiedlicher Musikstile mit Einflüssen von Krautrock, Bossa Nova und Jazz. Wer jetzt vermutet, dass dies laut und schräg klingen könnte, irrt. Herausgekommen ist ein entspanntes und ruhiges kleines Meisterwerk.
Krönender Abschluss des diesjährigen Festivals Kunst am Kai im Hafenschuppen C ist am Samstag, 24.9. und am Sonntag, 24.9.2017 das Oratorium PAULUS von Felix Mendelssohn Bartholdy in einer Aufführung für Solisten, Tänzer, Chor und Orchester.
450 Jahre ist es her, dass der italienische Komponist Claudio Monteverdi das Licht der Welt erblickte. Anlässlich der Premiere von „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“ am Theater Lübeck haben wir exklusiv mit einem renommierten Monteverdi-Experten gesprochen, dem italienischen Tenor und Musikhistoriker Marco Beasley.
In Anwesenheit von nahezu 5.000 treuen Festivalgästen setzte der junge polnische Dirigent Krzysztof Urbanski mit Carmina Burana und einem modernen Stück von Witold Lutosławski aus seiner Heimat einen gewaltigen Schlusspunkt unter das diesjährige Festival. Natürlich durften zuvor ein paar freundliche Grußworte des Ministerpräsidenten Daniel Günther sowie des Intendanten Dr. Christian Kuhnt nicht fehlen.
Ursprünglich ist das SHMF vor gut dreißig Jahren einmal rein klassisch angelegt worden, wird seit einigen Jahren aber mehr und mehr auch um nicht-klassische Künstler an neuen außergewöhnlichen "Nebenschauplätzen" erweitert. Dazu zählt 2017 der Auftritt der singenden Liedermacherin Anna Depenbusch in der Lübecker Kulturwerft Gollan.
Verschlafen. Zu dumm! Katzenwäsche, kleines Frühstück, kaum Proviant gepackt und ab zum Bahnhof. Kleine Kämpfe mit Fahrrad, Fahrkartenautomat, Fernreisenden. Zum Glück entspannende Zugfahrt nach Kiel und zu früh da. Zeit für einen Kakao ... Und hier soll gleich gesungen werden? Wo genau? Es ist noch nichts zu sehen.
Wenn man den Sommer hier im verregneten Lübeck verbracht hat, mit Fernweh und Sonnendurst, oder wenn man gerade zurückgekehrt ist und am liebsten gleich wieder losfahren möchte, dann kann man an diesem Abend auf Reisen gehen.
„In Hamburg regnet es Konfetti“, stand auf einem Schild geschrieben. Die Realität war zwar ein bisschen anders, doch tat das nichts zur Sache. Von Donnerstag bis Sonntag kamen Musik- und Kunstfreunde nach Hamburg Wilhelmsburg angereist, um den rund 130 internationalen Bands und DJs zu lauschen, zu tanzen und die Atmosphäre auf dem wunderschön dekorierten Gelände zu genießen.