Am 8. November 2016 betrat ich, 20 Jahre alt und durch Umstände nach Lübeck gekommen, die kaum hätten verworrener sein können, das Museumsquartier St. Annen zu einer Veranstaltung der Hanse-Unternehmerinnen über das Thema "Kunst und Kultur". Ich fand mich wieder in einem großen Saal, in dem Stühle vor einem Podium standen, gefüllt mit Menschen in schicken Klamotten.
Die Bildungs- und Kulturorganisation der Vereinten Nationen, UNESCO, beschreibt in ihrem jüngsten Weltbericht »Kultur: Urbane Zukunft« Kultur als entscheidenden Faktor für eine nachhaltige, sichere und belastbare Stadtentwicklung. Der Bericht sieht in der Kultur einen Katalysator für Lebensqualität.
Für erhebliche Unruhe und Verunsicherung bei den Mitarbeitern der Lübecker Nachrichten (LN) und der Ostseezeitung (OZ) sorgen die internen Umbaumaßnahmen im Medienkonzern Madsack.
Phil und Moni kennt man in Lübeck. Von 2008 bis 2010 haben die beiden Figuren die Kinderkonzerte im Theater Lübeck begleitet. Jetzt begrüßt das freundliche Rattenpärchen die Besucher der Herbstausstellung Ausgedacht & handgemacht. Theaterfiguren und ihre Schöpfer, die noch bis zum 13. November im TheaterFigurenMuseum am Kolk zu sehen ist und das 4. Figurentheater-Festival Lübeck (1. bis 30. Oktober) im Theater nebenan begleitet.
Nach den umjubelten Aufführungen von Messias Superstar am vorletzten Wochenende zieht das Musikfestival KUNST am KAI eine positive Bilanz der dritten Spielzeit.
Aufruf zum Türkenkrieg: Wir schreiben das Jahr 1464. Mitte Februar – wer es genauer wissen will, der findet auch den Tag in den Wissensspeichern dieser Stadt verzeichnet – erreicht ein päpstlicher Gesandter die Stadt an der Trave, sein Name: Hieronymus, Erzbischof von Kreta.
Die Sanierungsarbeiten an der Lübecker Synagoge können mit Hilfe von Landes- und Bundesmitteln sowie durch die Unterstützung der Lübecker PossehlStiftung fortgesetzt werden. Das teilte Kulturministerin Anke Spoorendonk heute (4. Oktober) mit. „Ich freue mich außerordentlich, dass wir gemeinsam der jüdischen Gemeinde kurzfristig die notwendigen Mittel zur Verfügung stellen können, um nun die Außenhülle der historischen Synagoge instand setzen können.“
Im Jahr 2013 sind in der Hansestadt zwei Bürgerschaftsanträge von den Grünen und der SPD gestellt worden. Darin ging es um die Prüfung von Ehrenbürgern der Stadt und um Straßennamen, die nach Personen benannt worden sind, die aus heutiger Sicht anders als zum Benennungszeitpunkt bewertet werden.