Wir sind die Flut (c) derzianPictures

58. Nordische Filmtage
"Wir sind die Flut"

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Dieser deutsche Film wurde von Studenten gedreht. Er beschreibt die Geschichte eines Ortes am Meer, dessen Kinder mit der Flut verschwunden sind. Der Physikstudent Micha will für seine Doktorarbeit eine Erklärungsidee untersuchen, muss das aber heimlich machen. Er versucht mit der Hilfe der Studentin Jana und des letzten Dorfkindes, Hanna, die verschwundenen Kinder wiederzufinden.

Weil das Dorf durch die Armee abgeriegelt wurde, nur noch wenige Dorfbewohner dort sind, sie den Studenten gegenüber unfreundlich sind und die ständige Ebbe, die keiner betreten darf, wirken die Szenen Science-Fiction-mäßig und drücken sowohl die beklemmende Stimmung im Dorf als auch die Traurigkeit der Eltern aus, die über das Verschwinden ihrer Kinder wohl nie wirklich hinwegkommen werden.

Gemeinsam finden Micha, Jana und Hanna immer mehr Hinweise, die zur Ursache des Verschwindens führen könnten, und nebenbei auch zu sich selbst. Es lohnt sich den Film zu sehen, weil er die Atmosphäre echt gut einfängt und eine ziemlich einzigartige Geschichte erzählt.

(Bisher eine Kinovorstellung in Lübeck: 15.11., 20:30 Uhr, Kommunales Kino (bei gutem Besuch auch mehr))

(Lissa ist im Team der Jungschreiber, die in diesem Jahr erstmalig für Unser Lübeck über die Filmtage berichten. Lissa ist 17 Jahre alt.)

Wir sind die Flut/Wir sind die Flut/We are the Tide
Deutschland 2016
Regie: Sebastian Hilger
Max Mauff, Lana Cooper, Gro Swantje Kohlhof, Roland Koch, Max Herbrechter

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