
Ein Theaterstück über familiäre Beziehungen und wie sie uns prägen
Einige von uns sind Mütter, einige nicht. Einige sind Großmütter. Alle sind Töchter.
Familie prägt uns – ein Leben lang. Mal bedeutet sie Liebe und Zusammenhalt, mal Herausforderungen und Konflikte. Und manchmal wünscht man sich einfach eine Pause von ihr. Aber eines ist sicher: Loswerden können wir sie nie.
In ihrem neuen Stück erforscht die Frauentheatergruppe MissGefallen die vielfältigen weiblichen Perspektiven auf das Thema Familie und setzt dabei bei den eigenen Biografien an: Welche Gemeinsamkeiten und welche Unterschiede gibt es in unseren Familiengeschichten? Was wird weitergegeben, was verschwiegen? Wir fragen nach den Rollen, die wir in unserem engsten Umfeld spielen und nach den Erwartungen, die uns geformt haben. Welche Muster übernehmen wir, bewusst oder unbewusst, und welche brechen wir auf? Es geht um Mutterschaft jenseits der Idealbilder, um gute und schlechte Erziehung und die Frage: Kann man überhaupt jemanden erziehen? Und letztlich immer auch um die Leerstellen in unseren Erzählungen: Welche Wahrheiten bleiben unausgesprochen? Welche Erinnerungen verklären wir, und welche Wunden werden nie ganz heilen?
Ein Stück über die Bande, die uns ein Leben lang verbinden und die Spuren, die Familie in uns hinterlässt.
Foto: (c) Markus Klein