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„Klangspuren und Rituale“ erkunden am Donnerstag, 22. Januar um 19.30 Uhr das MHL-Ensemble für Neue Musik und das Instant Composing Ensemble (ICE) im Großen Saal der MHL. Unter Leitung von Peter Veale stehen verschiedene zeitgenössische Werke auf dem Programm: George Crumbs „Mundus canis“ („A Dog’s World“) ist eine humorvolle, aber auch tiefgründige Hommage an die Welt der Hunde. In Toshio Hosokawas „Arc Song“ verbinden sich japanische und westliche Traditionen zu lebendigen Klangfarben und virtuosen Spieltechniken. Rebecca Saunders lotet mit ihrem Sück „A visible trace“ für elf Solisten die Grenzen zwischen Sichtbarem und Unsichtbarem aus und Toru Takemitsus „Toward the Sea“ ist eine meditative Hommage an das Meer, inspiriert von Herman Melvilles „Moby Dick“. Mark Applebaums „Straitjacket“ überrascht mit unkonventionellen Klangquellen und choreografierten Bewegungen. Das Instant Composing Ensemble unter der Leitung von Peter Veale, Prof. Corinna Eikmeier und Prof. Nicola Leonard Hein präsentiert mit Werken von Pauline Oliveros eine Arbeit, die das Zuhören selbst zu einem künstlerischen Akt werden lässt.
WAM! ist nicht nur ein Festival, sondern eine Einladung, Musik als lebendigen Prozess zu erleben, als Werkstatt, als Experiment, als Begegnung.
Foto: Prof. Nicola Hein, (c) Manuel Miethe