Kunstaktion mit Wölfe-Bronzeplastiken des Brandenburger Künstlers Rainer Opolka am Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz gegen Hetze und Gewalt

Wohin steuert die politische Kultur in Deutschland?
Politische Bildung nach Chemnitz!?

Das politische Klima hat sich in Deutschland spürbar verändert: Aggressivität, Gewaltbereitschaft, Angst und zunehmende Intoleranz bestimmen immer wieder den außerparlamentarischen politischen Diskurs. Referent Prof. Dr. Ulrich Klemm fragt am Mittwoch, 30. Januar in der Gemeinnützigen nach Wegen gegen diese Verrohung des gesellschaftlichen Klimas. Der Eintritt ist frei.

Parolen und Provokationen von rechtspopulistischen Parlamentsvertreter/-innen erleben wir gehäuft in politischen Debatten. Wohin steuert die politische Kultur in Deutschland? Verabschieden wir uns derzeit von der europäischen Idee der Aufklärung? Diese Fragen sind nicht erst seit den Vorfällen von Chemnitz im August und September 2018 für Bildungseinrichtungen wichtig geworden. Der Referent Prof. Dr. Ulrich Klemm, Geschäftsführer des Sächsischen Volkshochschulverbandes, fragt an diesem Abend nach Wegen gegen diese Verrohung des gesellschaftlichen Klimas. Wie können Bildungseinrichtungen darauf reagieren? Muss sich politische Bildung neu orientieren? Was können Bildungseinrichtungen zur Demokratiebildung beitragen?

Prof. Dr. Ulrich KlemmProf. Dr. Ulrich KlemmProf. Dr. Ulrich Klemm studierte Sozialwissenschaften und ist beruflich seit über 30 Jahren als Diplompädagoge in der Erwachsenenbildung und Personalentwicklung tätig. Er promovierte mit einer Arbeit über den Freiheitsbegriff in der Pädagogik. Klemm ist Honorarprofessor und Lehrbeauftragter an der Uni Augsburg und an der PH Weingarten.

Politische Bildung nach Chemnitz!?
Vortrag und Gespräch im Rahmen der mittwochsBildung
Mittwoch, 30. Januar um 19:30 Uhr
Großer Saal der Gemeinnützigen
Eintritt frei

Titelfoto: Kunstaktion mit Wölfe-Bronzeplastiken des Brandenburger Künstlers Rainer Opolka am Karl-Marx-Denkmal in Chemnitz gegen Hetze und Gewalt, am 13. September 2018. Einige der Tierplastiken zeigten den Hitlergruß, andere stellten Mitläufer dar, Foto: (c) Dr. Bernd Gross/ Wikipedia

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