Dr. Bettina Greiner, Foto: (c) Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

Neue Leiterin für das Willy-Brandt-Haus Lübeck

Dr. Bettina Greiner übernimmt die Leitung des Willy-Brandt-Hauses Lübeck. Die 49-jährige Historikerin wird ihre Tätigkeit am 1. März 2018 aufnehmen.

„Bettina Greiner wird dem Willy-Brandt-Haus Lübeck neue Impulse geben. Ihre vielseitigen Erfahrungen werden für die Entwicklung des Hauses und für die Stiftung von hohem Wert sein – auch im Hinblick auf das 50. Jubiläumsjahr von Willy Brandts Kanzlerwahl 1969. Ich wünsche ihr viel Erfolg dabei, mit diesem so wichtigen Haus in der Heimatstadt Willy Brandts weiterhin historische und aktuell-politische Themen in die Region zu bringen und an das Leben und Wirken dieses großen deutschen Politikers zu erinnern“, begrüßte der Vorsitzende des Kuratoriums Wolfgang Thierse die Entscheidung.

„Lübeck spielte im Leben Willy Brandts stets eine bedeutende Rolle. Mit dem Willy-Brandt-Haus Lübeck verfügt die Stadt über einen besonderen Ort, an dem gesellschaftlich relevante Debatten geführt und politische Urteilskraft erlernt werden kann. Ich freue mich nun, das erfahrene Team – und insbesondere die Lübecker und Lübeckerinnen – kennen zu lernen, um die erfolgreiche Arbeit des Hauses fortzuführen“, sagt Bettina Greiner über ihre Aufgaben im Willy-Brandt-Haus Lübeck.

Die Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung erinnert an das Leben und politische Wirken Willy Brandts und unterhält zwei ständige Ausstellungen in Forum Willy Brandt Berlin und dem Willy-Brandt-Haus Lübeck. Das Willy-Brandt-Haus Lübeck wurde 2007 eröffnet und versteht sich als Ort der Auseinandersetzung über Geschichte und Gegenwart und als ein Lernort für Zeitgeschichte in der Geburtsstadt Willy Brandts.

Zur Person:
Dr. Bettina Greiner ist Historikerin und wurde 1968 in Hannover geboren. Sie studierte Geschichte, Politikwissenschaften und Amerikanistik in Frankfurt am Main, Hamburg und Bern. Sie hat seit 2010 für das Hamburger Institut für Sozialforschung als Projektkoordinatorin gearbeitet und bis 2016 die Berliner Colloquien zur Zeitgeschichte organisiert. Von 2014 bis zu ihrem Amtsantritt im Willy-Brandt-Haus Lübeck ist sie Koordinatorin des Berliner Kollegs Kalter Krieg, einem gemeinsamen Projekt des Hamburger Instituts für Sozialforschung, des Instituts für Zeitgeschichte München – Berlin, der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Humboldt-Universität zu Berlin.

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