|
Film -
Filmkritik
|
|
|
Woran merkt man, dass man älter wird? Welches sind die untrüglichen Zeichen des Alterns? Und ab wann setzt man sich mit der Unwiederbringlichkeit der Jugend auseinander?
Von Susanne Birck
mehr…
|
|
|
Magazin -
Sonstiges
|
|
|
Die Hamburger Kulturfabrik Kampnagel hat im Februar zwei außergewöhnliche Veranstaltungen im Programm: Vom 11.-14. Februar wagt Kampnagel unter dem Titel Folkreol ein
thematisches Wochenende zu postkolonialen Strategien im
zeitgenössischen Tanz und Theater und Ende Februar wird die sogenannte Diskurs-Operette Deichkind in Müll aufgeführt.
Von Holger Kistenmacher
mehr…
|
|
|
Quersprung -
Gedicht
|
|
|
Von Martin Hartjen
mehr…
|
|
|
Musik -
CD-Tipp
|
|
Obwohl schon seit 2002 bestehend, hat die russische Pagan-, Folk- und Black-Metal Band Arkona erst seit 2004 um die zentrale Figur und Frontfrau Maria "Mascha" "Scream" Archipowa eine stabile Besetzung. Bis dahin hat Mascha unbeirrt eben auch Alben mit Gastmusikern aufgenommen (Wosroschdenije und Lepta). Spätestens seit Ihrem Auftritt auf dem Ragnarök Festival 2008 sind Arkona in der westeuropäischen Metalszene ein Begriff und haben seither mit ihrem westlichen Label (Napalmrecords) auch einen eingeführten Partner.
Von Marvin
mehr…
|
|
|
Magazin -
Sonstiges
|
|
|
Die zentralste Gestalt in Schwabing war wohl die Gräfin
Franziska zu Reventlow. „Fanni“ kam aus der Freien Hansestadt Lübeck,
wohin sich ihre Eltern begeben hatten, weil ihnen Preußens Machtzunahme
missfiel. Sie war eine Abenteuerin, die viele Liebhaber in Schwabing
hatte, u.a. Otto Gross, Edgar Jaffé, Rilke und Mühsam. Ihr Interesse
wechselte sehr rasch zur Kosmischen Runde, die sich inmitten
Schwabings fand (Genaueres über "Fanni" und diese Gruppe s. Teil
3). Auch Thomas Mann besuchte die Schwabinger Runde – lehnte deren
Überzeugungen jedoch ab. Heinrich Mann war es dann auch, der eher zu
der Gruppe passte. Thomas Mann wurde für einen Bourgeois gehalten, der
lediglich für die Bourgeoisie schrieb.
Von Erna König
mehr…
|
|
|
Literatur -
Ankündigung
|
|
Erstmalig präsentiert HAM.LIT am Donnerstag, 4. Februar 2010 ein Konzentrat der
derzeit aufregendsten jungen deutschsprachigen Literatur und Musik – in
einer Nacht, unter einem Dach. Einige der Autoren sind bereits
etabliert, andere sorgen derzeit mit ihren Debüts für Begeisterung und
manche gilt es, in jener Nacht für sich zu entdecken. Vom Roman bis zur
experimentellen Lyrik, über Erzählung und Slam, spannt das Festival
einen Bogen bis hin zur Musik, die anspruchsvolle Texte mit guten Songs
verbindet. Gelesen und musiziert wird im Uebel &Gefährlich und Terrace Hill im Medienbunker Hamburg.
mehr…
|
|
|
Film -
Filmkritik
|
|
|
Am Sonntagabend sahen im Ersten 9,7 Mio. Zuschauer, wie Maria Furtwängler als Kommissarin Lindholm im Tatort in eine seltsame Situation nach der anderen geriet. Andauernd wurde sie zum Opfer: Erst ihrer eigenen Wahrnehmung, dann einer Wildsau und schließlich sogar fast das einer Drogendealerin. Merk-würdig war dieser Tatort dennoch nicht.
Von Britta Koth
mehr…
|
|
|
Kunst -
Ankündigung
|
|
Natalja Sergejewna Gontscharowa war eine russische Malerin. Sie gilt gemeinhin auch als erste Futuristin. Die Retrospektive über die russische Avantgardekünstlerin, die bereits in Rüsselheim in den Opelvillen ausgestellt wurde, hat internationale Aufmerksamkeit erlangt. Sie wird nun auch in Lübeck gezeigt. Am Sonntag, 7. Februar ist in der Kunsthalle St. Annen Vernissage.
mehr…
|
|
|
Literatur -
Rückblick
|
|
Sie wurde nach dem Datum ihrer Gründung benannt: Am 5.
Dezember 2005 traf sich die Gruppe Lübeck 05 (auch Gruppe 05 oder Lübecker
Literaturtreffen) das erste Mal. Der von Günter Grass ins Leben gerufene
offene Autorenzirkel lehnte sich mit der Namensgebung an die Gruppe 47 an,
die von 1947 bis 1967 bestand.
Von Britta Koth
mehr…
|
|
|
Theater -
Rückblick
|
|
Es ist kein Stück zur Erbauung Arbeitsloser, obschon es gerade auch deren aktuelle Realität trifft. Dazu ist es zu düster und beklemmend. Gezeigt werden die Langeweile und Perspektivlosigkeit einer Frau ohne Lebensaufgabe sowie der Reiz von Gewalt und Machtmissbrauch als Ausweg, der sich wiederum als Irrweg entpuppt. Nebenbei wird an der Kälte der patriarchalischen Karrierewelt und an der Konsumgesellschaft Kritik geübt. Die Vater-Tochter-Beziehung dieses starken, unangepassten Frauencharakters aus dem Fin de siècle ist der gruselige, geheimnisvolle Hintergrund in der Inszenierung. Der Regisseur Klaus Hemmerle betont den Horror der kleinbürgerlichen Katastrophe, das Schicksalhafte.
Von Dr. Kirstin Hartung
mehr…
|
|
|
Kunst
|
|
Welches ist das berühmteste Bild der Welt? – Die Mona Lisa vielleicht oder Dürers Betende Hände? Weit gefehlt. Es ist Picassos Guernica. Ein Gemälde voller Leid, Tränen und Gewalt. Ein Bild gegen den Krieg. Würde man sich nicht so unbedingt über´n Esstisch hängen und trotzdem ist es das Bild, das mehr Menschen auf der Welt kennen, als jedes andere.
Von Anja Es
mehr…
|
|
|
Magazin -
Sonstiges
|
|
|
Nachdem Bismarcks Preußen im Jahre 1870 Frankreich besiegt hatte, rückte Deutschland durch seine Führung zur europäischen Macht – ja, zur europäischen Weltmacht auf. Plötzlich wurde das Land reich und selbstbewusst: Es fühlte sich als „Junger Riese“. Dies alles wurde möglich durch einen machtbesessenen ehemaligen Krautjunker. In diesem Land begann ein neuer Schlag höchst patriarchalisch gesinnter Männer heranzuwachsen. Dabei wurde die Frau sowie die Kunst sträflich vernachlässigt. Die Kaiserin selbst verbot die Aufführung zweier Opern: Richards Strauss´ Elektra und seine Salomé – sie waren ihr zu erotisch und mussten geändert werden. Doch das alles brachte einen neuen Schlag Frauen hervor, die gegen diese Zustände rebellierten.
Von Erna König
mehr…
|
|