Nordische Filmtage Lübeck - Wechsel im Festival Management
Christian Modersbach geht - Florian Vollmers kommt

Die Nordischen Filmtage Lübeck stellen sich zu ihrer 59. Ausgabe neu auf: Florian Vollmers gehört ab sofort zum Team des Festival Managements und übernimmt seine Leitung zum 01.07.2017.

Film Tipps


Do. | 17:10 | Filmhaus

Do. | 17:15 | Filmhaus

Do. | 19:55 | Filmhaus

Fr. | 19:45 | Filmhaus

Fr. | 22:40 | Filmhaus

Konfliktfragen und Werteorientierung
Ein Gespräch mit Pastorin Astrid Baar und Bioethiker Christoph Rehmann-Sutter

Nachträglich zu den Nordischen Filmtagen Lübeck soll an dieser Stelle das ausführliche und dichte Gespräch mit zwei Jury-Mitgliedern der sogenannten „Kirchen-Jury“ wiedergegeben werden. Neben der Beschreibung ihrer Tätigkeit bei dem diesjährigen Filmfestival kamen auch übergeordnete Themen zur Sprache: Religion, Freiheit des Glaubens, christliche Identität und Werteorientierung, ethische Konfliktfragen und schließlich die Besinnung auf den reformatorischen Gedanken.

Die letzten Tage des Parvis Karimpour
2x2 Tickets zu gewinnen

Am Mittwoch, den 16. November kommt Regisseur Henrik Peschel nach Lübeck ins Kino Koki. Sein preisgekrönter Film Si-o-se Pol – Die letzten Tage des Parvis Karimpour, bereits auf den 55. Nordischen Filmtagen in Lübeck gelaufen, ist ein beeindruckendes Porträt eines Flüchtlings, der nach Europa kommt. Wir verlosen 2 x 2 Tickets.

58. Nordische Filmtage
NFL und die Realität am 9.11. - Nachlese für A. und C. und andere, die nicht dabei sein konnten

Eine schöne Bescherung nach der andern ... Heute früh saß ich eine Weile geschockt am Tisch, nachdem ich die ersten Nachrichten gehört hatte und dachte: „Wen der Teufel bestrafen will, dem erfüllt er seine Wünsche.“ Die goldene Herbsttracht vor dem Fenster, eingehüllt und wie erstarrt in frostiger Pracht – geradezu sinnbildhaft. Was mag nun kommen nach diesem drastischen Umschwung? Ja, es gibt noch anderes und zweifellos Wichtigeres als die NFL, aber dennoch will ich euch von ihnen, wie versprochen, abschließend noch ein wenig erzählen.

58. Nordische Filmtage
„Reflexionen“ - Interview mit der schwedischen Filmemacherin Sara Broos

In der sehr emotional-persönlichen Dokumentation Reflexionen porträtiert die Schwedin Sara Broos ihre eigene Beziehung zu ihrer Mutter, die von Schweigen, Sprachlosigkeit, zugleich aber gegenseitiger Liebe geprägt ist. Dabei lässt die Filmemacherin ihre Zuschauer an der Intimität dieser komplexen Mutter-Tochter-Bindung teilhaben.

58. Nordische Filmtage
"Wir sind die Flut"

Dieser deutsche Film wurde von Studenten gedreht. Er beschreibt die Geschichte eines Ortes am Meer, dessen Kinder mit der Flut verschwunden sind. Der Physikstudent Micha will für seine Doktorarbeit eine Erklärungsidee untersuchen, muss das aber heimlich machen. Er versucht mit der Hilfe der Studentin Jana und des letzten Dorfkindes, Hanna, die verschwundenen Kinder wiederzufinden.

58. Nordische Filmtage
"Mutter"

Dieser estnische Film zeigt die Beziehungen in einer Familie. Die Mutter und der Vater sind schon älter, der Sohn Lauri ist mittlerweile berufstätig. Normalerweise arbeitet er als Lehrer. Zum Zeitpunkt des Filmes kann er das aber gerade nicht, weil er angeschossen wurde und im Koma liegt. Die Mutter versorgt ihn, die Krankenschwester kommt für die Krankengymnastik und die halbe Stadt kommt zu Besuch. Alle reden mit ihm, aber keiner erwartet ernsthaft, dass er antwortet. Wenn er erzählen könnte, was ihm erzählt wurde und was er erlebt hat, würde das für manche Leute wohl ziemlich peinlich werden.

58. Nordische Filmtage
Kinder-Kurzfilm - "Freddy's Crazy Kitchen"

15 Minuten langer animierter Kurzfilm über den Jungen Freddy, der sich nach der Schule alleine was zu essen machen soll. Isst gerne ungesund, spielt gerne am Computer und möchte beschäftigt werden. Doch dabei ist er nicht alleine.

58. Nordische Filmtage
„Kurze für Kurze“ - Kurzfilmprogramm für Kinder

Es liefen viele verschiedene Filme aus verschiedenen Ländern. Manche fand ich sehr lustig, allerdings bin ich der Meinung, dass die Kurzfilme auf gar keinen Fall für vierjährige Kleinkinder geeignet sind. Wenn ich die Altersbeschränkung bestimmen müsste, dann würde ich die Filme ab sechs machen. Vor allem bei einem Film, der über den Krieg ging (Chika, die Hündin im Ghetto), war ich da sehr kritisch. Werden die Vierjährigen den Film verstehen? Nein, auf gar keinen Fall. Und auch sonst war ich nicht ganz so begeistert von dem Film.

58. Nordische Filmtage
Ein starker Jahrgang

Insgesamt 17 Spielfilme standen dieses Jahr auf dem Programm der 58. Nordischen Filmtage zu Lübeck und bewarben sich um die verschiedenen Filmpreise. Wie selten zuvor, war es den Programmmachern diesmal gelungen, einen außerordentlichen Jahrgang an guten und sehr guten Spielfilmen aus den skandinavischen Ländern, dem Baltikum und Polen zu präsentieren. Ich konnte insgesamt 11 dieser Filme sichten und hatte keine Niete dabei.