Kabarett mit Martin Zingsheim
Ein Finale der anderen Art von „Jugend kulturell“

„Jugend kulturell“, ein Markenzeichen für frische, oft ungewöhnliche Auftritte von jungen Künstlern aus den Bereichen Musik und Darstellende Kunst, hat sich in 35 Jahren sehr gewandelt.

„Der fliegende Holländer“ einmal ganz anders
Würde der zukunftsorientierte Wagner auch buhen?

Dies war der Opernabend, an dem einem die Meinung der einmaligen Christa Ludwig in den Sinn kommt: Sie behauptet, selten Neuinszenierungen der Oper zu besuchen, weil beim heutigen modern gewordenen Regietheater nur noch die Musik den Komponisten ausweist.

Neu im Theater Combinale
Vater sein dagegen sehr ...

Was macht ein Mann, der gerade keinen festen Job hat, dessen Frau nach der Geburt des ersten Babys ihr Studium beenden will? Er beschließt: Ich erziehe die kleine Tochter; ich gehe in Elternzeit. Elternzeit bei der Frau scheint normal, ist akzeptiert, wird vielleicht sogar erwartet. Ein Papa in Elternzeit – das ist  selten, gibt neue Erfahrungen und jede Menge Aufregung. Natürlich auch Spaß.

Ein Napfkuchen zum Geburtstag
Bob Dylans „No Direction Home“ in den Kammerspielen

Was zunächst im März unter „Bob Dylan – No Direction Home“ als Sonderveranstaltung gegeben wurde, kam so gut an, dass man sich „wegen großer Nachfrage“ entschied, den Abend zu Ehren des jüngsten Nobelpreisträgers noch mehrmals zu geben. Als Quasi-Premiere dieser neuen Reihe empfahl sich der 24. Mai, Dylans Geburtstag. 76 ist er geworden. Geboren wurde er in Duluth, Minnesota, bekanntlich als Robert Allen Zimmerman.

Die Schwierigkeit des Leichten
„Monty Python’s Spamalot“ im Theater Lübeck

Historienschinken müssen nicht teuer sein. Das wussten schon die, die König Artus‘ Abenteuer 1975 verfilmten und Ritter zu Fuß durch die Geschichte und halb um die Welt stapfen ließen. Und so trabte oder galoppierte der Knappe wie der Edle des Budgets wegen auf eigenen zwei Beinen, damals über die Leinwand und jetzt in Lübeck über die Bretter, die die Welt bedeuten.

"Honig im Kopf" im Theater Partout
Eine wunderbare Inszenierung von Uli Sandau

„Honig im Kopf“ heißt die Geschichte um Amandus Rosenbach und seine Enkelin Tilda und sie ist sattsam bekannt. Til Schweiger lockte als Drehbuchautor (zusammen mit Hilly Martinek), Regisseur und Produzent und vor allem mit seinen Hauptdarstellern, Dieter Hallervorden als dementer Großvater Amandus und Emma Schweiger als Enkelin Tilda, sieben Millionen Besucher in die Kinos.

Händels „Ariodante“ als barockes Psychodrama

Dem Theater Lübeck ist mit Georg Friedrich Händels „Ariodante“ eine packende Inszenierung gelungen, beachtlich für ein Theater, das finanziell zu kämpfen hat und dennoch sein Publikum außergewöhnlich begeistert. Es ist ein Haus, das sich nicht leisten kann, nur die historische Aufführungspraxis zu bedienen. Es muss seine Zuschauer auf breiterer Basis locken.

Vergnügliche "Ranzlichter 2" von Knut Winkmann
Keine Schilddrüsenunterfunktion - Steffen Kubach

„So muss es beginnen“, erläutert Guido alias Steffen Kubach in dem beinahe 2-Personen-Stück von Knut Winkmann.

Brittens „Peter Grimes“ in Schwerin - Ein Sonderling in Gummistiefeln

In einer grundsoliden Inszenierung präsentierte das Mecklenburgische Staatstheater Benjamin Brittens „Peter Grimes“ (Premiere: 7. April 2017).