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Vortrag von: Ursula Prinz M.A., Kunsthistorisches Institut der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel
„Nun reibt doch endlich mal Eure Augen!", forderte Albert Aereboe (1889-1970). In diesem Vortrag soll also mit geschärftem Blick und neuer Aufmerksamkeit genauer hingesehen werden. Das Hauptwerk des Lübecker Malers entstand in den 1920er Jahren und zählt zum sogenannten Magischen Realismus, einer Teilströmung der Neuen Sachlichkeit. Ein Schlüsselwerk ist dabei das große, 1927 entstandene Rundbild, das heute den Titel 'Der Einsiedler' trägt. In diesem Gemälde gibt Aereboe viele Rätsel auf, die es zu entschlüsseln gilt. Ein entscheidendes Detail blieb dabei bisher unbemerkt.