
Der Dokumentarfilm folgt der über 1000 Kilometer langen Elbe von ihrer Quelle im nebelverhangenen Riesengebirge bis zur breiten Mündung in die Nordsee, entlarvt dabei die tiefgreifende Prägung und Nutzung des Flusses durch den Menschen und dekonstruiert die vermeintliche Natürlichkeit der Landschaften. Originalaufnahmen, Archivmaterial, Drohnenbilder und changierende Klangwelten verdichten sich zu einer essayistischen Reise entlang eines Flusses, der seit Jahrhunderten geformt und genutzt wird. Der Ansatz verzichtet bewusst auf Erklärungen und Kommentare – Fluss ist eine filmische Erkundung, die tief unter die Oberfläche der sichtbaren Realität dringt und die Spuren menschlicher Einflüsse offenlegt.