
In der Ausstellung UNTERWEGS SEIN treffen zwei befreundete Künstlerinnen und Studienkolleginnen nach langer Zeit wieder zusammen. Beide holen sich die „Welt von draußen“ auf unterschiedliche Weise in ihre Ateliers. In der Gegenüberstellung ihrer Werke (Malereien, Zeichnungen und Objekte) entsteht ein spannungsvoll geführter Dialog über das Unterwegssein.
CLAUDIA BORMANN unternahm zahlreiche mehrmonatige Arbeitsaufenthalte ins außereuropäische Ausland und entwickelte im Laufe der Jahre eine eigene Bildsprache, um die empfangenen atmosphärischen Eindrücke der Landschaften mit ihrem Licht und ihrer Architektur in Malerei und Zeichnung zu übersetzen. Ihre meditativ - suggestiv wirkenden Malereien und Zeichnungen führen in eine verheißungsvolle und abgründige Weite und Raumtiefe, die sich oft erst bei der Betrachtung aus einigem Abstand erschließt.
HEIKE PILLEMANN erlebt das Unterwegssein immer als Beobachterin von Geschehnissen. Ihre Lust am Schildern und Erzählen überführt sie in einen sehr offen geführten assoziativ - intuitiven Arbeitsprozess, in dem Zeichnungen, kürzelhafte Notate, Malereien hinter Glas und neuerdings auch dreidimensionale Objekte entstehen. In oftmals verrätselt erscheinenden Szenerien menschlichen Treibens erscheinen Geschehen und Ort bruchstückhaft lesbar, möchten aber von jedem Betrachter durch seine jeweils eigenen Vorstellungen neu entdeckt und zusammengesetzt werden.
Vernissage: Samstag, 8. August 2026 um 17 Uhr
Ausstellung vom 8. bis 29. August 2026
Öffnungszeiten: Do + Fr 16-19 Uhr und Sa 11-14 Uhr
Finissage: Samstag 29. August 2026 18-24 Uhr