„Wissenschaft unter Druck“ - Erfahrungen aus den USA

Mittwoch, 08. Juli 2026, 18:30
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Wissenschaftsfeindlichkeit gehört zum Programm der zweiten Trump-Administration. Der Gesundheitsminister ist Impfgegner, der Verteidigungsminister glaubt nicht an Infektionen und der Vizepräsident hat die Professor:innenschaft zum Feind erklärt. Nicht nur Gender- und Klimaforschung stehen im Visier, sondern auch Medizin und Infektionsforschung. Eine solche Wissenschaftsfeindlichkeit haben sich viele von uns für Amerika nicht vorstellen können. Inzwischen haben tatsächlich prominente Wissenschaftler:innen dem einstigen Mekka der Forschung den Rücken gekehrt. Die Autonomie der US-Hochschulen ist in Gefahr geraten, aber gleichzeitig haben US-Gerichte viele Kürzungen kassiert und tausende Wissenschaftler:innen landesweit ihren Protest ausgedrückt. Deshalb heißt es in der aktuellen Ausgabe des Academic Freedom Index, dass „diese gefährliche Erosion der institutionellen Autonomie“ noch umkehrbar sei.

Zum Abschluss des Studium Generale blicken wir nach Amerika und diskutieren die aktuellen Entwicklungen aus erster Hand.

Eingeladen sind Professor Andreas Killen von der City University New York und Professorin Karin Harrasser, Direktorin des Internationalen Forschungszentrums Kulturwissenschaften Wien, die gerade von einem Forschungsaufenthalt in Santa Barbara, Kalifornien, zurückgekehrt ist.

Foto: Andreas Killen

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


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