
Óscar Restrepos Besessenheit von der Poesie hat ihn zum Klischee des gescheiterten Dichters gemacht – launisch, betrunken, pleite. Als er Yurlady begegnet – ein Teenager aus der sozialen Unterschicht mit erstaunlichem Talent – keimt ein Funken Licht in seinem Schattendasein auf. Als Mentor möchte er dem Mädchen einen Platz bei einem Poesiewettbewerb verschaffen, doch der neu entdeckte Lebensmut ist sofort wieder aufgebraucht, als böse Gerüchte über ihn verbreitet werden. Eine klug konzipierte Tragikomödie, die ihre Hauptfigur durch zahlreiche abstruse Situationen zum traurigen Gespött macht, um zugleich Fragen nach Kunst und Reputation aufzuwerfen.