
Basierend auf der Biografie von Rudolf Höß, dem berüchtigten Kommandanten des KZs Auschwitz, erzählt der Film die fiktive Lebensgeschichte des Franz Lang. Bereits im Ersten Weltkrieg führt er als Soldat gewissenhaft seine Befehle aus. Auch im zivilen Leben gehört Lang zu jener Sorte Mensch, für die der Auftrag eines Vorgesetzten ohne Wenn und Aber durchzuführen ist. Nach der Machtergreifung der Nazis erkennen die Militärs sehr schnell, dass sie in Lang einen idealen Schergen vor sich haben: Er hinterfragt nicht, er gehorcht, was immer man ihm befiehlt. So steigt er zum Lagerkommandanten von Auschwitz auf. Für Lang keine moralische Frage, sondern die simple Ausführung eines Befehls. Mit Einführung von Dr. Claus-Peter Lorenzen.
Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.
D 1977, 145 Min., FSK: ab 12
R+B: Theodor Kotulla, K: Dieter Naujek, D: Götz George, Elisabeth Schwarz, Hans Korte, Kurt Hübner