Arabeske steht als Ornamentform in der bildenden Kunst, aber auch als eine Tanzfigur im Ballet und Bezeichung für musikalische Werke, die im 19. Jahrhundert die arabische Ornamentik aus einer neuen Perspektive imitierten. Während Al-Andalus, der Teil der Iberischen Halbinsel zwischen dem 8. und dem 15. Jahrhunderts unter maurischem Einfluß bezeichnet.
Mit „Arabeske – im tänzerischen Dialog mit Al-Andalus“ stellen das Bremer Musikensemble Concierto Ibérico und die Tänzerin Dani Niemietz eine künstlerisch improvisatorische Auseinandersetzung mit den interkulturellen hispano-maurischen Einflüßen in Al-Andalus und dessen Erbe in ganz Europa aus einer zeitgenössischen Perspektive zwischen Musik mehreren Jahrhunderten und Tanz mit zeitgenössischen Tannzfusionen dar. Ihr Ansatz: Die interkulturelle Verbindungen zwischen Spanien, Nordafrika und dem Nahen Osten musikalisch wie tänzerisch aus einer neuen Perspektive wiederherzustellen.
Erleben Sie eine getantzte musikalische Zeitreise in das Al-Andalus mit Werken von Maurice Ravel, Claude Debussy, Gaspar Sanz und Santiago de Murcia... und lassen Sie Sich inspirieren!
Die Besetzung: Concierto Ibérico
Dani Niemietz – Tanz
Inés Pina Pérez –Barockblockflöten
Juan González Martínez – Barockposaunen, Ltg.
Miguel Bellas – Spanische Gitarren, Theorbe
Lea Suter – 16 Fuß-Cembalo
Hannes Malkowski – Perkussion
Das Ensemble
Concierto Ibérico ist ein Ensemble, das sich mit Musik der Renaissance und des Barock beschäftigt und auf historischen Blas- und „allerhand Instrumenten“ spielt. Mit unserer Musik möchten wir den interkulturellen Austausch zwischen Spanien und dem übrigen Europa befördern, der schon seit dem Siglo de Oro, dem goldenen Zeitalter Spaniens von etwa Mitte des 16. bis Mitte des 17. Jahrhunderts, bestand. Über die europäischen Grenzen hinaus vertiefen wir unsere künstlerische Auseinandersetzung mit den interkulturellen Einflüßen zwischen der iberischen Halbinsel und Lateinamerika, Afrika und dem Nahen Osten, um unser Publikum in einem aktuellen interkulturellen Dialog der heutigen Zeit mit Klängen der Vergangenheit und der Gegenwart anzusprechen.
Foto: (c) Jannis Dirksen