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Im November sind alle Veranstaltungen untersagt worden. Die Museen bleiben geschlossen. Es gibt aber ein stetig anwachsendes, digitales Kulturangebot im Internet.

Der Kampf ums Wetter Arktische Wetterstationen der deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg

Donnerstag, 26. November 2020, 19:30
St. Annen-MuseumSt. Annen-Straße 15, 23552 Lübeck

Der Historiker Tilo Krause (Kopenhagen) berichtet über ein unbekanntes Kapitel deutscher Geschichte und die Ergebnisse aktueller archäologischer Forschungen auf Grönland.

Die militärischen Auseinandersetzungen des Zweiten Weltkrieges haben auch vor der friedlichen Arktis nicht Halt gemacht. Allgemein bekannt sind beispielsweise die Geleitzugoperationen der deutschen U-Bootwaffe im Nordatlantik oder die regulären Kampfhandlungen in Nordnorwegen und Finnland. Weit weniger bekannt ist allerdings bis heute, dass der Krieg auch bis hinauf in die entferntesten Gegenden des Polargebietes getragen worden ist: Nach Spitzbergen, nach Franz-Josef-Land, nach Grönland. 

In den Jahren 2008 und 2010 hat ein zweiköpfiges Forscherteam des Nationalmuseums Kopenhagen die Schauplätze dieser kriegerischen Auseinandersetzungen an der Nordostküste Grönlands aufgesucht. Dabei wurden die im Polarklima erstaunlich gut erhaltenen Ruinenanlagen der deutschen bzw. alliierten Stützpunkte erstmals umfassend registriert und fotodokumentiert. Einige originale Artefakte, die von den Standorten geborgen wurden, sind in der Ausstellung „Nordwärts – Südwärts“ zu sehen. 

Eine Anmeldung ist erforderlich (Tel.: 0451 122 4137).

Bitte beachten Sie die neue Anfangszeit um 19.30 Uhr. Preis: Erwachsene: 8,-/Ermäßigte 4,-/ Kinder: 2,50 €
+ 2,- EUR


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