v.l.n.r.: Caspar Sawade (Intendant des Theater Lübeck), Bettina Bermbach (Geschäftsführung Deutsche Stiftung Musikleben), Prof. Dr. Wolfgang Sandberger (Vorstandsvorsitzender Possehl-Stiftung), Barbara Mirow (Vorstand Deutsche Stiftung Musikleben), Dr. Clemens Trautmann (Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Musikleben), Stefan Vladar (GDM und Opernintendant Theater Lübeck), Prof. Dr. Bernd Redmann (Präsident der Musikhochschule Lübeck), Foto: (c) John Garve

Instrumenten-Wettbewerb der Deutschen Stiftung Musikleben
„Lübeck, wir bleiben!“

Die Possehl-Stiftung verlängert ihre Förderung für den Wettbewerb des Deutschen Musikinstrumentenfonds in der Deutschen Stiftung Musikleben um weitere fünf Jahre und hält damit die renommierte Veranstaltung bis 2032 in Lübeck. Als prominente Kooperationspartner unterstützen die Musikhochschule Lübeck und das Theater Lübeck den Wettbewerb und damit direkt auch die jungen Musikerinnen und Musiker, die sich um ein wertvolles Streichinstrument bewerben.

In ihrem dreitägigen Wettbewerb vergibt die Deutsche Stiftung Musikleben jedes Jahr wertvolle historische Violinen, Violen und Violoncelli von Meistern wie Stradivari, Guadagnini, Vuillaume, aber auch Instrumente hervorragender zeitgenössischer Geigenbauer wie Stephan von Baehr oder Haiko Seifert aus ihrem Fonds. 280 Instrumente enthält diese „Schatzkammer“. Sie werden an junge, hochbegabte Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland verliehen. Wer welches Instrument mit nach Hause nehmen darf, entscheidet am Ende des Wettbewerbs eine ehrenamtliche Jury aus Hochschulprofessoren und -professorinnen, die jedes Jahr neu zusammengesetzt wird. Ausgetragen wird der Wettbewerb immer am letzten Wochenende im Februar, und er schließt mit einem öffentlichen Preisträgerkonzert im Konzertsaal der Musikhochschule, zu dem alle Lübeckerinnen und Lübecker eingeladen sind.

Die Preisträger 2026 in der Musikhochschule Lübeck, Foto: (c) David AusserhoferDie Preisträger 2026 in der Musikhochschule Lübeck, Foto: (c) David Ausserhofer

2025 holte die Possehl-Stiftung den Wettbewerb erstmals nach Lübeck und sagte zunächst eine Förderung für drei Jahre zu. Schnell erwies sich die Stadt an der Trave als idealer Austragungsort: Herausragende Räumlichkeiten in der Musikhochschule für die Vorspiele und das Abschlusskonzert, ein offenes und begeistertes Lübecker Publikum und die immense Chance für zwei der Preisträgerinnen und Preisträger, im Jahr darauf ein Solokonzert mit dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck zu spielen, begeisterten schon beim ersten Mal die Bewerberinnen und Bewerber ebenso wie die Veranstalter.

Prof. Dr. Wolfgang Sandberger, Vorstandsvorsitzender der Possehl-Stiftung: „Wenn irgendwo der Himmel voller Geigen hängt, dann in der Musikstadt Lübeck. Dass dieser renommierte Wettbewerb hier längerfristig seine Heimat gefunden hat, ist ein Glücksfall – für die jungen Talente ebenso wie für unsere Stadt. Mit der Musikhochschule und dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck bieten sich beste Bedingungen für musikalische Exzellenz und Nachwuchsförderung. Diese erfolgreiche Partnerschaft auch künftig zu unterstützen, ist uns als Possehl-Stiftung eine besondere Freude.“

Dr. Clemens Trautmann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Stiftung Musikleben: „Wir sind der Possehl-Stiftung außerordentlich dankbar für die großzügige Unterstützung, die uns die erfolgreiche Ausrichtung unseres Wettbewerbs in Lübeck ermöglicht. Um die herausragenden Streichinstrumente des Fonds an die besten jungen Musikerinnen und Musiker des Landes in einem fairen Auswahlverfahren zu vergeben, bedarf es der allerbesten künstlerischen und logistischen Rahmenbedingungen, die uns die Musikhochschule und das Theater Lübeck als weitere Kooperationspartner erfreulicherweise bieten.

Foto: Deutsche Stiftung MusiklebenFoto: Deutsche Stiftung Musikleben

Der Wettbewerb zur Instrumentenvergabe ist das zentrale Förderprogramm der Deutschen Stiftung Musikleben, das für die jungen Musikerinnen und Musiker auch wegweisend für weiterführende Förderangebote unserer Stiftung wie Auftrittsmöglichkeiten oder Unterrichtsstipendien ist. So groß wie die Chancen ist daher auch das Interesse: Für den kommenden Wettbewerb sichtet die Vor-Jury mehrere Hundert Bewerbungsvideos, um die 50 besten Instrumentalisten für die Live-Vorspiele zuzulassen. Es ist schön, dass wir der neuen Generation von Spitzenmusikerinnen und -musikern gemeinsam mit der Possehl-Stiftung eine langfristige Perspektive für den Wettbewerb bieten und sagen können: ‚Lübeck, wir bleiben sehr gern!‘“

Prof. Dr. Bernd Redmann, Präsident der Musikhochschule Lübeck: „Der Instrumenten-Wettbewerb der Deutschen Stiftung Musikleben bringt musikalische Exzellenz nach Lübeck. Er bietet talentierten Musikerinnen und Musikern der nächsten Generation unvergleichliche Chancen. Auch die Musikhochschule Lübeck steht für hochkarätige Nachwuchsförderung. Daher freuen wir uns sehr, dass es gelungen ist, diesen herausragenden Wettbewerb über die nächsten Jahre fest in Lübeck und in der Musikhochschule als Austragungsort zu verankern.“

Stefan Vladar, GMD und Operndirektor des Theater Lübeck: „Junge Talente in der klassischen Musik zu identifizieren und zu fördern ist außerordentlich wichtig. Der Wettbewerb der Deutschen Stiftung Musikleben leistet hierzu einen herausragenden Anteil. Für uns als Theater Lübeck war es eine großartige Nachricht, als der Wettbewerb – dank der Possehl-Stiftung – Victoria Wong, Foto: (c) John GarveVictoria Wong, Foto: (c) John Garve2025 nach Lübeck geholt werden konnte. Die Kooperation mit dem Theater Lübeck in Form des einzigartigen Konzertformats ‚Rising Stars‘ gibt exzellenten jungen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit eines Auftritts im Großen Haus des Theater Lübeck – gemeinsam mit dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck. Die Violinistin Victoria Wong ist das beste Beispiel für die ersten Karriereschritte: Nach ihrem Auftritt bei ‚Rising Stars‘ im Februar haben wir sie als Solistin für das 2. Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck engagiert, bei dem sie am 25. Oktober und 26. Oktober mit Peter Tschaikowskis Violinkonzert unter dem Dirigat des international renommierten Dirigenten Hans Graf in der Musik- und Kongresshalle aufgetreten ist.“


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