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Die Kunsthalle St. Annen widmet sich dem Werk des dänischen Künstlerehepaars Else Alfelt und Carl-Henning Pedersen, zwei Vertretern der europäischen Nachkriegsmoderne. Früh wandten sie sich von akademischen Traditionen ab und schlossen sich den avantgardistischen Künstlergruppen Høst und Helhesten an, die während der deutschen Besatzung Dänemarks gegen die nationalsozialistische Ideologie Stellung bezogen und sich mit der als »entartet« diffamierten Kunst solidarisierten. 1948 wurden sie Teil der CoBrABewegung, die nach dem Zweiten Weltkrieg eine freie, spontane und von gesellschaftlichen wie akademischen Normen unabhängige Kunst propagierte. Hieran knüpft das Klangbilderkonzert an und nimmt verschiedene Dimensionen von Freiheit in der Musik in den Blick.
Programm:
John Dowland (1563‑1626)
»Dear, if you change«
»In darknesse let me dwell«
Thomas Adès (*1971)
»Darknesse Visible« für Klavier
Ludwig van Beethoven (1770‑1827)
Große Fuge für Streichquartett B-Dur op. 133
Besetzung:
Bariton Viktor Aksentijević
Klarinette Andreas Lipp
Klavier Youngho Park
Violine Khristian Artamonov
Violine Joo-Hyun Kang
Violoncello Hans-Christian Schwarz
George Gershwin (1898‑ 1937)
3 Preludes für Klarinette und Klavier (arr. von James Cohn)
John Cage (1912‑1992)
4'33"
Dmitri Schostakowitsch (1906‑1975)
Streichquartett Nr. 8 c-Moll op. 110
Foto: Carl-Henning Pedersen "The Flying Red Horse" 1941, (c) Ralf T. Søndergaard, Carl-Henning Pedersen & Else Alfelts Museum