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Welche Art der Beziehung stärkt uns? Womit begegnen wir der zunehmenden Vereinzelung in unserer Gesellschaft? Welche Kraft liegt im gemeinsamen Einsatz für eine Sache? Am Vorabend des feministischen Kampftags widmet sich die Petrivision diesen und anderen Fragen – in Impulsreden, Musik, Lesungen und Performance.
Hanni Malitte vom Feministischer Streik Lübeck wird in ihrer Impulsrede dazu aufrufen, Banden zu bilden. Pastorin Lilly Schaack wird von Freundinnenschaft als widerständiger Kraft erzählen. Außerdem reist die Künstlerin Michaela Melián aus München an, um inmitten ihrer aktuellen Ausstellung ECHO das Überhörte hörbar und das Übersehene sichtbar zu machen.
Musikalisch begleitet wird der Abend vom Trio JUNAIT sowie Brita Rehsöft & Ensemble. Die Künstler*innen von Paravicini tanzen auf Seilen und knüpfen in luftiger Höhe zarte Verbindungen.
Lilly Gropper und Luisa Böse lesen Texte von Mariette Navarro, Barbara Köhler und anderen.
Die Regie führen Sigrid Dettlof und Mathis Dieckmann.
Ein Abend über Solidarität, Resonanz und die Kraft, einander zu stärken.
Die Petrivision befasst sich monatlich mit einem der großen Themen unserer Zeit. Unter einem ganzjährigen Motto werden Themen aus Gesellschaft, Philosophie und Religion in Reden, Musik, Tanz und Schauspiel als Wandelperformance beleuchtet. In der Stunde zwischen 23 Uhr und Mitternacht passiert so immer wieder Zauberhaftes. Im Anschluss wird zum gemeinsamen Austausch bei Brot und Wein geladen.
Zur Einstimmung in die Nacht öffnet das St. Petri Café bereits um 22:00 Uhr seine Türen.
Foto: (c) Thorsten Biet