Oben ohne? Wie die Lübecker ihre sieben Türme retteten

Freitag, 14. April 2017, 10:00 - 18:00
St. MarienMarienkirchhof 1, 23552 Lübeck
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Unter diesem Motto wird eine Ausstellung zum Wiederaufbau der Innenstadtkirchen nach dem 2. Weltkrieg gezeigt, eindrückliche Fotos und interessante Berichte, die von der enormen Motivation der Lübecker Zeugnis geben.

„Dass die sieben Kirchtürme auch heute noch weit sichtbar in den Himmel ragen, grenzt an ein Wunder“, sagt Pröpstin Petra Kallies. „Drei der fünf mittelalterlichen Kirchen brannten während der Bombennacht 1942 vollständig aus, ihre Kirchtürme stürzten ein. Ein unermesslicher Schaden, der inmitten der größten menschlichen Not aber eigentlich überhaupt keine Rolle spielen konnte.“ Mehr als 15.000 Lübecker wurden in dieser Nacht obdachlos, mehr als 300 starben. Die folgenden Kriegs- und Nachkriegsjahre brachten zudem immer mehr Menschen auf ihrer Flucht in die Stadt an der Trave.

Und dennoch: Bereits 1947 formierte sich ein großes Bündnis in der Stadt zur Rettung der Kirchen. Die Marienkirche wurde zu einem großen Symbol: lübsche Herzenssache, religiöses Leuchtfeuer und politisches Statement. 40 Jahre lange haben die Lübecker ihre Kirchen wieder aufgebaut. Seit 1987 steht die Altstadt Lübecks mit ihrer ganz besonderen Silhouette auf der Liste des Unesco-Weltkulturerbes. All das zeigt die Ausstellung „Oben ohne? Wie die Lübecker ihre sieben Türme retteten“.

Ausstellung vom 25.03. bis 05.06.2017

Öffnungszeiten: bis 31.03.: täglich 10-16 Uhr, ab 01.04.: täglich 10-18 Uhr. 

Neben dem Marientaler wird kein weiterer Eintritt zur Ausstellung erhoben.


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