
Der junge Johannes Brahms war ein unermüdlicher Leser. »Ich lege all mein Geld in Büchern an, Bücher sind meine höchste Lust «, soll er als 20-Jähriger geäußert haben. Insbesondere die Lyrik wurde zu einer wichtigen Inspirationsquelle für sein kompositorisches Schaffen. Zu den Dichtern, in deren Gefühlswelten sich Brahms wiederfand, gehörten unter anderem Klaus Groth (1819 – 1899), mit dem ihn seit seiner norddeutschen Jugend eine Freundschaft verband, sowie Theodor Storm (1817 – 1888), Heinrich Heine (1797 – 1856), Friedrich Hölderlin (1870 – 1843) und Joseph von Eichendorff (1788 – 1857). Unter dem Titel »Aus meinen großen Schmerzen mach’ ich die kleinen Lieder« stellen die Pianistin Senka Brankovic Rau und der Schauspieler Helmut Mooshammer (Deutsches Theater Berlin) Werke von Johannes Brahms in einen literarischen Zusammenhang. Das Programm verbindet Klavierwerke von Brahms und Ivan Eröd mit Gedichten von unter anderem Klaus Groth, Theodor Storm, Heinrich Heine und Joseph von Eichendorff.
Bereits ab 17 Uhr lädt der Wintergarten der historischen Villa zur Einstimmung auf den Konzertnachmittag ein.
Foto: Senka Brankovic Rau und Helmut Mooshammer, (c) Nicole Bernard