3. Punkfest

Freitag, 09. Oktober 2026, 18:30
TreibsandWilly-Brandt-Allee 9, 23554 Lübeck
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Das hochkarätige und abwechslungsreiche Line-up verspricht eine energiegeladene Mischung aus Punkrock, Hardcore, Pop-Ska-Punk und Garage-Punk. Insgesamt fünf Bands werden die Bühne abreißen, den Nacken orthopädisch herausfordern und den Biertresen zum Glühen bringen. Die teilnehmenden Formationen greifen in ihren Songs gesellschaftliche Zwischentöne, persönliche wie politische Botschaften sowie soziale Frustration auf – ungeschönt, direkt und mit jeder Menge DIY-Spirit.

Line-Up

Hotel Kempauski: Die selbsternannten Bauspar-Punks von Hotel Kempauski führen Punk in seine wohlverdiente Midlife-Crisis. Entsprechend geht es um Szenemenschen, Work-Work-Balance, verpasste Chancen, Altersschwäche, Antipathie und Digitalisierung. Musikalisch gibt es Punkrock und Hardcore mit Prisen von D-Beat, Metal, Indie und ein paar Samples. Das Ganze seit 2017 und jüngst ergänzt durch 5 Coverversionen der „BOAH-Session III“ und damit auf mittlerweile 6 Veröffentlichungen. Auf Konzerten u.a. mit Kotzreiz, Detlef, DxBxSx sowie mit den üblichen norddeutschen Verdächtigen konnte man sich auch live ein Bild von der Mischung aus Zynismus, Selbstironie und dem nötigen Ernst machen.

3 Ananas&ne Mango: "3 Ananas & 'ne Mango" sind eine Pop-Ska-Punkrock-Band aus dem schönen Hamburg, Nora, Tom, Martin und Nikki ziehen ihr Ding durch und lassen euch tanzen! Gespielt werden melodische Pop-Punk-Songs mit Ska-Einschlag, musikalisch geht es aber etwas anders zu als im "Standard-Punk" - E-Ukulele statt Gitarre, Leadbass, Trompete und Drums die immer nach vorne gehen, dazu fantastischer klarer Gesang, der im Genre seinesgleichen sucht. Irgendwo zwischen Rantanplan, Wir sind Helden und Rancid. Gesungen wird auf Deutsch, die Texte sind mal persönlicher, mal klar politischer Natur. Man positioniert sich textlich klar feministisch und antifaschistisch, ohne dabei den Humor zu verlieren. Nach der Veröffentlichung der Debüt-EP "Schankverlust" (aufgenommen in der "Keksfabrik" in Berlin und produziert von Acey Avalon) spielt die Band sich nun weiter die Finger wund, um Musik unter die Leute zu bringen und zu zeigen, dass Punkrock weder Mackertum noch zwingend eine schrammelige Gitarre braucht!

Toyboys: Keine Angst, sie wollen nur spielen. Nach einem Jahr der Besinnung aufs Wesentliche (eingeschlossen im Proberaum mit einem Tape-Recorder) machen TOYBOYS wieder Lärm auf den Bühnen dieser traurigen Version einer würdevollen Welt. But not all hope is lost. Durch die Melancholie dringt immer wieder der Wille nach mehr. Ein "das kann es noch nicht gewesen sein" bleibt trotz all dem Schmerz um das Unverwirklichte. Und das wird spürbar in der Musik des Trios: Von Post-Punk bis 90s Alt-Rock bedienen sie sich frei an Momenten nicht mehr allzu jugendlicher Gefühle des innerlichen Aufbegehrens gegen eine Welt, die zerfällt.

Die Behörde: Die Behörde aus Bremen hat 2023 ihren Dienst aufgenommen und arbeitet bereichsüber-greifend zu regionalen und internationalen Fragen außerhalb ihrer Entscheidungsbefugnis. Politik: ja. Soziales: klar. Frust: selbstverständlich. Wenn deine Freunde nerven, komm tanzen. Wenn dein Chef nervt, fahr nach Rügen. Wenn dir alles nur noch stinkt, schmeiss dein Auto weg. Nationalfahnen zu Hängematten. Staatsräson für Antragssteller. Nuklearsprengköpfe für Klein-gartenvereine. Alles jetzt amtlich.

Bronko: Feminist Garage Punk aus Köln. Garagepunk, mal aufs Maul, mal ins Herz. Frickeliges Schlagzeug, deftige Gitarren, melodischer Bass, Gesang, Shouts und Rap mit ‘ner Menge British Accent. BRONKO sind unique, ungezähmt und DIY.



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Di. | 16:00 | KOLK17 Figurentheater
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Mi. | 16:00 | KOLK17 Figurentheater
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Do. | 16:00 | KOLK17 Figurentheater
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