
Tag(e) des audiovisuellen Erbes 2026 – Der Film blickt auf die Lebenswege von 13 ehemaligen Bewohnern des Georg-von-Rauch-Hauses in Berlin-Kreuzberg zurück. 1971 hatten Jugendliche das leerstehende Gebäude besetzt und dort ein selbstverwaltetes Wohn- und Jugendzentrum geschaffen. Dreizehn Jahre später sucht Manfred Stelzer die damaligen Besetzer erneut auf und zeigt, was aus ihren gemeinsamen Vorstellungen und ihrem Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben geworden ist. Einige sind arbeitslos, andere leben weiterhin am Rand der Gesellschaft. In Gesprächen, dokumentarischen Aufnahmen und inszenierten Szenen erzählt der Film von ihren Erfahrungen, Hoffnungen und Rückschlägen. Dabei entsteht das Porträt einer Generation, die trotz gescheiterter Träume an ihren eigenen Lebensentwürfen festhält.
Filme, Fotografien, Tonaufnahmen und andere audiovisuelle Zeugnisse bewahren unsere Erinnerungen und erzählen von vergangenen Zeiten. Der Tag des audiovisuellen Erbes am 27.10. macht darauf aufmerksam, wie wichtig es ist, dieses kulturelle Gedächtnis zu erhalten. Einführung und FIlmgespräch mit Dr. Claus-Peter Lorenzen im Anschluss.
BRD 1985, 93 Min., FSK: –
R: Manfred Stelzer, B: Manfred Stelzer, Gert Moebius, K: Jörg Jeshel