
Lotte Grohe und Angelika Neumann erzählen mit Tanz und Bewegung die Geschichte von zwei einsamen Menschen, die verkapselt und entfremdet in ihren eigenen Bubbles leben. Alles in ihnen und um sie herum löst sich auf in eine Welt voller Kriege, Digitalisierung und Umweltkrisen. Die Flötistin Elisabeth Oltzen begleitet mit intuitiven Improvisationen auf unterschiedlichen Flöten und Begleitinstrumenten. Filmaufnahmen im Hintergrund spiegeln die inneren Vörgänge und die Verbindung zur Natur.
Erst durch den bewussten Rückzug und den unmittelbaren Kontakt zur Natur gelingt den Protagonistinnen die Rückbesinnung auf das Wesentliche. Es entfaltet sich eine intensive, emotionale Begegnung auf der Bühne, die in einer tiefen Verbundenheit mündet. Aus dieser neu gewonnenen Gemeinschaft schöpfen sie Kraft und finden in einen befreienden, gemeinsamen Tanz der Freiheit.