Tagung - Naturkonzepte bei Heinrich Mann

Vom Samstag, 28. März 2026
Bis Sonntag, 29. März 2026
Museum für Natur und UmweltMusterbahn 8, 23552 Lübeck
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Die Heinrich Mann-Gesellschaft lädt vom 28. bis 29. März wieder zu ihrer Jahrestagung ein. Passend zum Thema „Naturkonzepte bei Heinrich Mann“ findet diese 2026 im Lübecker Museum für Natur und Umwelt statt. Die Natur spielt in Heinrich Manns Werk eine überraschend große Rolle, selbst wenn dies auf den ersten Blick nicht offensichtlich ist. Dabei geht es nicht nur um Pflanzen und Tiere, sondern auch um Wetterphänomene, die oftmals metaphorisch oder satirisch zu werten sind. So beleuchten die Referent:innen der diesjährigen Tagung in ihren Vorträgen, wie sich Naturkonzepte bei Heinrich Mann darstellen und welche Naturbegriffe er vertritt – auch im ästhetischen und politischen Sinn. Mit dabei sind namhafte Referent:innen wie Prof. Dr. Andrea Bartl aus Bamberg oder Prof. Dr. Dagmar von Hoff aus Mainz.

Bei Heinrich Manns politisch konturiertem Autorprofil denken wir nicht in erster Linie an ›Natur‹ – umso interessanter dürfte es sein, uns diesen Themenkomplex auf der Jahrestagung Naturkonzepte bei Heinrich Mann einmal genauer anzusehen, der erstaunlich vielfältig im Werk präsent ist. Natur umfasst dabei nicht nur Flora und Fauna, Pflanzen wie die weiße Winde in der frühen Novelle Das Wunderbare (1897) und Tiere wie Dogge und Dackel im Roman Der Untertan (1918) oder die »lustigen Tiere« im Roman unter feinen Leuten Im Schlaraffenland (1900), sie kommt mit Wind und Wetter auch metaphorisch daher etwa in der Novellensammlung Stürmische Morgen (1906), satirisch wie in Diederich Heßlings Kahnfahrt mit Agnes Göppel auf dem Weiher (Der Untertan) oder emphatisch mit Bedeutung aufgeladen quasi als Sozialisationsinstanz in den Landschaftsschilderungen, exponiert zum Beispiel im Roman Zwischen den Rassen (1907) oder gleich zum Auftakt mit den Pyrenäen auch im Exilroman Die Jugend des Königs Henri Quatre (1935). Dazu kommen Natur betreffende Kontexte wie Naturalismus und Naturwissenschaft. Wie stellen sich Naturkonzepte bei Heinrich Mann dar? Welche Naturbegriffe vertritt er (Natur versus Kultur, Natur als Gegenwelt, Natur als konstitutive Instanz einer ›menschlichen‹ Natur)? Wir wollen insgesamt danach fragen, welche Rolle ›Natur‹ durchaus auch im breiteren Diskurs von Mensch-Umwelt-Verhältnissen konzeptionell im Werk Heinrich Manns spielt, wie ›Natur‹ ästhetisch und politisch verhandelt wird und welche Perspektiven sich daraus ergeben.

Programm zum Download

Eine Karte für die komplette Tagung kann für 12 Euro, eine Tageskarte für 6 Euro oder die Teilnahme an einem Einzelvortrag für 4 Euro vor Ort erworben werden.


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Highlights Vorschau

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Fr. | 19:30 | KOLK 17 Figurentheater und Museum
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Sa. | 10:00 | Villa Brahms - Brahms Institut
21Mär

Sa. | 10:00 | KOLK 17 Figurentheater und Museum
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Sa. | 19:30 | KOLK 17 Figurentheater und Museum
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