NDR Radiophilharmonie 4. Sinfoniekonzert: Stanislav Kochanovsky & Truls Mørk

Samstag, 14. Februar 2026, 19:30
Musik- und Kongresshalle – MuKWilly-Brandt-Allee 10, 23554 Lübeck
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Stanislav Kochanovsky, Dirigent; Truls Mørk, Violoncello

Robert Schumann (1810-1856) – Ouvertüre zu „Manfred“, Ouvertüre zum dramatischen Gedicht nach Lord Byron op. 115
Robert Schumann (1810-1856) – Violoncellokonzert a-Moll op.129
Peter Tschaikowsky (1840-1893) – Manfred-Sinfonie, Sinfonie in vier Bildern nach dem dramatischen Gedicht von Lord Byron h-Moll op. 5

Die NDR Radiophilharmonie bringt Musik von Schumann und Tschaikowsky nach Lübeck: die „Manfred"-Ouvertüre, die „Manfred"- Sinfonie und Schumanns Cellokonzert, gespielt von Truls Mørk.
Lord Byrons Heldenfigur „Manfred" lieferte seinerzeit Stoff zur Inspiration: Robert Schumann bannte die tragische Figur ebenso in Musik wie auch Peter Tschaikowsky. Mit diesen Werken ist die NDR Radiophilharmonie zusammen mit ihrem Chefdirigent Stanislav Kochanovsky in Lübeck zu erleben. Zudem ist der norwegische Cellist Truls Mørk mit Schumanns Cellokonzert zu hören.

Byronismus" war im frühen 19. Jahrhundert fast eine Modeerscheinung, eine Mischung aus Weltschmerz und Rebellion gegen die Gesellschaft, ausgelöst durch die Schriften des britischen Literaturstars Lord Byron. Der starb zwar schon 1824, aber seine Poesie wirkte weiter, bis hinein in die Zeiten eines Robert Schumann und Peter Tschaikowsky.Wenn es einen Byronisten in Reinform gibt, dann Manfred, Held des gleichnamigen Dramas Byrons. Eine tragische Figur, einsam durch Schuld, quasi ein romantischer Faust. Schon Robert Schumann faszinierte dieser gebrochene Charakter so sehr, dass er ihn auf die Bühne brachte, als Mischung aus Oper, Melodram und Kantate. Das bekannteste Stück daraus ist die Ouvertüre, die Manfreds Auflehnung gegen das Schicksal eindrucksvoll in Töne setzt. Und Peter Tschaikowsky? Der identifizierte sich geradezu mit Byrons ruhelosem Helden: gesellschaftliche Ächtung, unterdrückte Gefühle, der Verlust von engen Freunden - all diese Erfahrungen flossen in eine viersätzige Sinfonie ein. Diese zählt zu Tschaikowskys ausdrucksstärksten und emotional tiefgründigsten Partituren.

Zwischen diesen beiden programmatischen Werken heißt es: Bühne frei für Truls Mørk, einen der großen Cellisten unserer Zeit. Er hat Schumanns Violoncellokonzert a-Moll im Gepäck, eines jener Spätwerke, die eher Seelenschau als brillante Selbstdarstellung sind. Byronist bleibt man eben sein Leben lang!

Einführungen für Konzertbesucher:innen finden eine Stunde vor Beginn statt.

Weitere Informationen zum Abonnement.

Karten gibt es im Vorverkauf ab 19,00 €, ermäßigt für Besucher:innen unter 30 Jahre und Menschen mit Schwerbehinderung 50% bei tips&TICKETS, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen, online bei eventim und im MUK-Ticketshop.

Foto: Truls Moerk, (c) Johs Boe



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