
Nach 15 Jahren Haft wegen Bankraubs wird Anker entlassen. Die Beute hatte sein Bruder Manfred damals vergraben, der seit seiner Kindheit an einer Identitätsstörung leidet und sich in den Jahren der Abwesenheit ganz der Musik verschrieben hat. An das Versteck des Geldes kann er sich längst nicht mehr erinnern. Anker bringt ihn zurück ins gemeinsame Elternhaus, das inzwischen von einer Boxerin über Airbnb vermietet wird, in der Hoffnung, Erinnerungen an sein früheres Ich zu wecken. Doch die Zeit drängt: Ihr ehemaliger Komplize Friendly Flemming ist ihnen dicht auf den Fersen und beansprucht die Beute für sich. In den tiefgrünen Wäldern Dänemarks warten jedoch nicht nur Geld, sondern auch die schmerzhaften Erinnerungen einer verletzten Kindheit, die beide Brüder einholen.