
Avantgardistisches Konzert mit 11 gestimmten Gongs
Gongs gehören zu den ältesten und eindrucksvollsten Instrumenten der Welt. Ihr obertonreicher Klang, der lange Nachhall und das breite Frequenzspektrum eröffnen einen außergewöhnlichen Hörraum – von feinsten Schwebungen bis zu machtvollen Klangwellen.
Peter Heeren beschäftigt sich seit dem Jahr 2000 intensiv mit Gongs und ihren akustischen Möglichkeiten. Ein Schlüsselerlebnis war für ihn der Einsatz von Gongs in einem Oratorium von Edward Elgar. Heeren studierte Kirchenmusik, Konzertreife und Komposition in Lübeck und Hamburg und ist mehrfacher Preisträger für sein Orgelspiel und seine Kompositionen. Sein Wissen um Struktur und Dramaturgie prägt auch seine Interpretationen auf dem Gong: Mit ungewöhnlichen, präzise entwickelten Spielweisen lässt er sogar melodische Linien auf dem Gong hörbar werden.
Als Kirchenmusiker der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Marne konzertiert Peter Heeren im In- und Ausland, häufig in Kirchenräumen. Er verfügt über ein umfangreiches Instrumentarium; viele seiner Gongs stammen vom Gongbauer Rolf Nitsch, weitere u. a. von Paiste, Olli Hess und Broder Oetken.