
Abschlusskonzert der Reihe "Orgel & Wein"
Rachel Laurin (* 1961)
Fantaisie et Fugue en ré majeur, Op. 73 (2014)
Hugo Distler (1908–1942)
Orgelsonate, Op. 18, No. 2 (1939)
I Rasche, energische Halbe
II Einleitung: Sehr erregte Achtel, dabei frei im Zeitmaß
III Recht geschwinde Achtel
Percy Whitlock (1903–1946)
Five Short Pieces (1930)
I Allegretto
II Folk tune
III Andante tranquillo
IV Scherzo
V Paean
Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Trio Sonata II c-Moll, BWV 526
Vivace
Largo
Allegro
Wolfgang Amadeus Mozart (1756–1791)
Fantasia F-Moll, K 608 (1791)
Katelyn Emerson, aus den USA, ist regelmäßig zu Gast in renommierten Kirchen, Konzertsälen und Festivals in Europa, Nordamerika und Asien – darunter in der Walt Disney Concert Hall (Los Angeles), Hallgrímskirkja (Reykjavík, Island), Kurhaus Wiesbaden, Cathédrale Poitiers (Frankreich), Benaroya Concert Hall (Seattle), Krasnoyarsk Philharmonic Hall (Russland), Västerås Cathedral (Schweden), Santa Maria de Montserrat Abbey (Spanien), Cathédrale St-Quentin (Hasselt, Belgien) sowie in der Musashino Civic Cultural Hall (Japan). Katelyn Emerson ist Preisträgerin etlicher Wettbewerbe auf drei Kontinenten und die Kirchenmusik-Zeitschrift Musica Sacra berichtet über sie: „Ihre Spielweise zeigte tiefgehende Kenntnis historischer Aufführungspraxis, dazu einen Swing, den man nur als perfekt bezeichnen kann“. Ihr breites Repertoire umspannt Werke vom 14. bis zum 21. Jahrhundert, welches auch auf zwei CDs beim Pro Organo Label dokumentiert ist: Evocations (2017) und Inspirations (2018). Sie leitet regelmäßig Meisterklassen für Orgelinterpretation und Kirchenmusik. Ein wesentlicher Teil ihrer pädagogischen Arbeit ist die körperliche Ergonomie (Vorbeugung von Verletzungen und Genesung). Hierzu gibt sie Workshops in der „Regional and National Conventions of Organists“ u.a. in den USA, in Großbritannien und in Kanada. Dabei lehrt sie praxisorientierte Ergonomiekonzepte für Musiker.
Sie ist Absolventin des Oberlin College & Conservatory (Orgel und Französisch, USA) bei Olivier Latry, Marie-Louise Langlais und James David Christie sowie der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Ludger Lohmann. Sie studierte zudem am Conservatoire à Rayonnement Régional de Toulouse (Frankreich) bei Michel Bouvard und Jan Willem Jansen sowie am Colorado State University (Ergonomie). Sie war Stipendiatin des DAAD und der William-Fulbright-Stiftung. Zurzeit studiert sie, von „Economic and Society Science Research Council“ und „UK Research and Innovation“ gefördert, im Master- und Doktorat-Musikwissenschaft-Programm an der University of Cambridge (Großbritannien).
Im Anschluss an das etwa einstündige Konzert laden wir zur Begegnung bei Wein und Wasser in den illuminierten Pfarrgarten neben der Kirche.