
Luciano Supervielle steht für eine zeitgenössische Klangsprache zwischen Piano, Elektronik, Neotango, Hip-Hop-Spuren und südamerikanischer Musikkultur. Gemeinsam mit dem Jesse Mattern Orchestra entsteht ein Konzertformat, das klassische Ensemblefarben mit urbanen Sounds und der Atmosphäre des Río de la Plata verbindet.
„Cessez-le-feu“ – Zwischen Montevideo und Río de la Plata
Luciano Supervielle ist ein französisch-uruguayischer Musiker, Komponist, Pianist, Produzent und DJ. International bekannt wurde er als Mitglied von Bajofondo, einem der prägenden Projekte des Neotango. Bajofondo verbindet Tango, elektronische Musik, urbane Beats und die Klangtraditionen des Río de la Plata zu einer zeitgenössischen musikalischen Sprache.
Supervielles eigene Musik bewegt sich zwischen Klavier, Elektronik, Filmmusik, Hip-Hop, Tango, Pop und lateinamerikanischen Rhythmen. Er denkt das Klavier nicht nur als klassisches Instrument, sondern als Ausgangspunkt für Klanglandschaften. Einzelne Motive, rhythmische Patterns und elektronische Texturen verbinden sich zu musikalischen Erzählungen, die zugleich intim und weit wirken.
Das „Jesse Mattern Orchestra“ ist ein Ensemble, geleitet vom Saxophonisten, Komponisten und Arrangeur Jesse Mattern. Das Orchester besteht aus 8 Bläsern, 4 Streichern und einer Rhythmusgruppe. Das Repertoire umfasst eigene Kompositionen und Arrangements von Jesse Mattern, der auch als Solist mit Sopran-, Alt-, Tenor- und Baritonsaxophon mitwirkt. Durch den geschickten Einsatz von Effektpedalen erzeugt er dabei innovative Saxophon-klänge, die den modernen Jazz mit klassischen und elektronischen Einflüssen verschmelzen lassen. Inspiriert von Größen wie Snarky Puppy, Guillaume Perret oder Peter Herbolzheimer präsentiert das Ensemble Kompositionen voller „Soul“ in einem besonderen Gewand.
Foto: Luciano Supervielle, (c) Luciano Supervielle