Autoren-Lesung Dr. Robert M. Zoske: Flamme sein!

Donnerstag, 28. Februar 2019, 19:00
BerkentienhausMengstraße 31, 23552 Lübeck
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Lesung und Publikumsgespräch mit dem Autor

Wir freuen uns, dass Herr Dr. Robert M. Zoske sein im C. H. Beck Verlag veröffentlichtes Buch hier im BERKENTIENHAUS vorstellen wird und im Anschluss zum Gespräch einlädt. 

Robert M. Zoske

Robert M. Zoske, 1952 in Schleswig-Holstein geboren und aufgewachsen. Nach kaufmännischer Lehre, Bibelschule und Abitur auf dem zweiten Bildungsweg, Studium der evangelischen Theologie in Tübingen, Göttingen, München und Kiel. Von 1986 bis 2017 Pastor der Evangelisch Lutherischen Kirche in Norddeutschland. Arbeitsfelder: Gemeinde, Schule und Erwachsenenbildung 2014 Promotion an der Fakultät Geistes- und Sozialwissenschaften der Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr Hamburg zum Dr. phil. über den christlich motivierten Widerstand von Hans Scholl („Sehnsucht nach dem Lichte – Zur religiösen Entwicklung von Hans Scholl – Unveröffentlichte Gedichte, Briefe und Texte“, München, 2014). 2018 publizierte er eine Biografie über den Freiheitskämpfer: „Flamme sein! Hans Scholl und die Weiße Rose“ (München, 2018). Der Autor lebt in Hamburg.

Klappentext

Ohne Hans Scholl hätte es die Weiße Rose nicht gegeben. Aber wie kam der 23-Jährige dazu, sein Leben im Kampf gegen Hitler zu riskieren? Robert Zoske zeichnet auf der Grundlage von bisher unbekannten Dokumenten ein neues, faszinierendes Bild von einem jungen Mann, den der Heroismus des Nationalsozialismus ebenso anzog wie eine naturmystische Frömmigkeit, dessen Freiheitsdrang aber seine größte, kompromisslose Leidenschaft war. „Ganz leben oder gar nicht!“, notierte Hans Scholl, und es ist erstaunlich, welche Erfahrungen sich in seinem kurzen Leben verdichten. Während er zum Fähnleinführer in der Hitlerjugend aufstieg, leitete er eine verbotene Jugendgruppe, die abenteuerliche Fahrten unternahm und verpönte Schriftsteller las. Er liebte Jungen und Mädchen, schrieb Gedichte und Erzählungen. Als Medizinstudent interessierte er sich vor allem für Philosophie und erlebte als Sanitätssoldat das Grauen an der Front. Er war mit Künstlern und Schriftstellern befreundet, verehrte Stefan George und zunehmend Thomas Mann. Robert Zoske zeigt, wie sehr dessen Rundfunkansprachen die Flugblätter der Weißen Rose beeinflussten, die Hans Scholl verfasste und zusammen mit seinen Mitstreitern verbreitete. „Es lebe die Freiheit“, waren seine letzten Worte.

https://www.chbeck.de/zoske-m-flamme-sein_/product/21921731

Die Lesung wird gesponsert von dem im Berkentienhaus ansässigen Kilian Andersen Verlag (www.kilian-andersen-verlag.de)

Getränke & ein kleiner Imbiss können
an der Bistrotheke erworben werden.

Einlass: 18 Uhr
Eintritt 12,- Euro, ermäßigt 10,- Euro
Vorverkauf unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
sowie mobil 0170/1190242; 
Tageskasse nach Verfügbarkeit.


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