Vernissage: ARTdeFAK 2018 - "Schöne heile Welt - black & white & surreal"

Freitag, 20. Juli 2018, 19:00
Kulturwerft GollanEinsiedelstraße 6, 23554 Lübeck
Verführung der Europa - Mathias Bargholz.jpg

Auch in diesem Jahr wird das Künstlerprojekt ARTdeFAK in der Kulturwerft Gollan in Lübeck ausstellen, diesmal unter dem Titel: "Schöne heile Welt- black & white & surreal". Es ist die konsequente Weiterführung der künstlerischen Idee des Vorjahres, als die vier Künstler- Absolventen der legendären Kunstschule FAK Heiligendamm: Bernadette Maria Roolf, Jan Witte-Kropius, Matthias Bargholz und Andreas Grellmann - nach dem Konzept der französischen Surrealisten, ein raumgreifendes Bildobjekt von 36 Quadratmetern aus 28 Leinwänden (im Format 3x12 Meter) in der Werft gemalt und aufgestellt hatten.

Diesmal nun wird das Prinzip der "Cadavre Exquis", der "erlesenen Leiche", als Bild- Installation frei im Raum ausgeführt. Eine "Fieberkurve" aus 36 Bildtafeln, ca. 25 Meter lang, 2 Meter breit und bis 4 Meter hoch, "aufsteigend und fallend, wie das Leben selbst“ wird entstehen. Im Unterschied zu 2017 werden die Künstler die Bemalung in grafischer Wirkung, beschränkt auf Schwarz und Weiß, ausführen. Zusätzlich werden 4 große Bildtafeln im Format 2 x 2,80 Meter in den Wandnischen gehängt- sowie parallel wieder eine Kollektivausstellung in Grafik und Malerei.

Der Aufbau der Ausstellung beginnt bereits am 17. Juli 2018 in den Hallen 3 und 4, die Installation wird am Freitag, dem 20. Juli 2018 ab 10 Uhr in der Halle 5 errichtet, die Vernissage findet dort ab 19 Uhr statt.
Musikalisch begleitet wird die Ausstellung durch den bekannten Jazz-Saxophonisten Warnfried Altmann.
Die Künstler sind anwesend und werden eine Einführung in die Arbeiten und die Installation geben.

Hintergrund:
Das Ausstellungsprojekt "ARTdeFAK" vereint vier Künstler aus Mecklenburg: Bernadette Maria Roolf, Matthias Bargholz, Andreas Grellmann und Jan Witte-Kropius, die in den 80-er Jahren an der Fachschule für Angewandte Kunst (FAK) Heiligendamm studiert haben. Heiligendamm, die „Weiße Stadt am Meer“, ältestes Seebad Deutschlands, aus jüngerer Geschichte auch als Austragungsort des G8-Gipfels (2007) bekannt, beherbergte von 1953 bis 2000 diese kleine und besondere Kunstschule. Sie stand in der Tradition des Bauhauses mit dem Ausbildungsprinzip der Symbiose von Kunst, Handwerk und Gestaltung/Design.

Neben seiner „Insellage“, fernab der Kulturzentren, hatte die FAK Heiligendamm auch eine Sonderstellung in der Kunstschullandschaft der DDR auf Grund der begrenzten Anzahl von ca. 30 Studenten pro Studienjahr, die fast alle gemeinsam hier wohnten und für ihre turbulenten, thematischen Feste bekannt und bei der Staatsmacht berüchtigt waren. Nach ihrem Studium in unterschiedlichen Fachrichtungen sind Roolf, Bargholz, Grellmann und Witte-Kropius ihre eigenständigen beruflichen Wege gegangen, ohne den Kontakt zueinander zu verlieren. Mit dem gemeinsamen Ausstellungsprojekt "ARTdeFAK" präsentieren sie ihre jeweils sehr eigenen künstlerischen Handschriften und Ausdrucksformen, von surreal-phantastisch über expressiv-figürlich bis abstrakt-konstruktivistisch.

Vernissage: Freitag, den 20. Juli 2018 um 19 Uhr
Musik: Jazz-Saxophonist Warnfried Altmann

Öffnungszeiten und Veranstaltungen im Ausstellungszeitraum:

21. Juli von 12-18 Uhr
22. Juli von 12-18 Uhr

Foto: (c) Peng!



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