
Komödie von Gilles Dyrek
aus dem Französischen von Annette und Paul Bäcker
Patricia wird von ihrem Freund, mit dem sie sich heftig gestritten hat, zu einem Abendessen mitgeschleppt, bei dem sie niemanden kennt. Wütend beschließt sie, den ganzen Abend kein Wort von sich zu geben, was dazu führt, dass die Gastgeber sie für eine Ausländerin halten. Mit diabolischem Vergnügen steigt Patricia in dieses Spiel ein: Plötzlich redet sie eine Fantasiesprache und erfindet sich ein Heimatland mit dem Namen Chouvenien, das vom Krieg heimgesucht wird. Als ihr die Gastgeber Geschenke für die notleidende Bevölkerung ihres Heimatlandes aufdrängen, greift sie freudig zu, ja, sie macht sich einen Heidenspaß daraus, sie zu immer neuen „guten Taten“ für ihre Landsleute zu animieren, bis das Ganze fast zur Tragödie ausartet.
Eine böse, aber wahnsinnig unterhaltsame Komödie, die seit mehr als 20 Jahren in Frankreich Kult ist und nichts an Aktualität eingebüßt hat.
Es spielen: Kerstin Poetting, Michael Knoll, Sarah Casado Thomas und Lennart Mesenbring
Regie: Lennart Mesenbring