»Auf Augenblicke frei und glücklich« - Mary Warburg (1866–1934). Pastelle, Zeichnungen, Plastiken

Dienstag, 15. Februar 2022, 11:00 - 18:00
Ernst Barlach Haus – JenischparkBaron-Voght-Straße 50a, 22609 Hamburg
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Die Hamburgerin Mary Warburg, geb. Hertz (1866–1934), gehört bis heute zu den weitgehend unbekannten Künstlerinnen der Moderne. Bereits zu Lebzeiten stand sie im Schatten ihres Ehemanns, des Kunsthistorikers Aby Warburg (1866–1929), der durch seine Kulturwissenschaftliche Bibliothek und den epochalen Bilderatlas Mnemosyne Berühmtheit erlangte.

Nun würdigt das Ernst Barlach Haus Mary Warburg Anfang 2022 mit einer Werkschau, die rund 50 Arbeiten aus fast ebenso vielen Jahren versammelt – Jahre, in denen sich Warburgs künstlerische Ambitionen immer wieder gegen gesellschaftliche Konventionen und familiäre Verpflichtungen behaupten mussten.
Zu sehen sind Zeichnungen, Pastelle und plastische Arbeiten, deren Auswahl Warburgs Hauptinteressen folgt. In ihren stimmungsvollen Reisebildern, impressionistisch gefärbten Hamburg-Ansichten und Porträts von Familienmitgliedern und Freunden zeigt sie sich als feinfühlige Beobachterin mit wachem Auge und geschulter Hand.

Grundlage für die Schau ist eine 2020 von Bärbel Hedinger und Michael Diers herausgegebene Monografie, die Warburgs Schaffen in Aufsätzen und einem kommentierten Werkverzeichnis vorstellt (536 Seiten mit 900 farbigen Abbildungen, gebunden, Hirmer Verlag, 68 Euro).

Abbildung: Mary Warburg: Lesende Frau am Waldrand, um 1902,  Künstlerischer Nachlass Mary Warburg in der Hamburger Kunsthalle; Fotos: Andrea Völker

13. Februar – 12. Juni 2022
Ö F F N U N G S Z E I T E N:
Dienstag bis Sonntag (an Feiertagen auch Montag) 11–18 Uhr. Heiligabend und Silvester geschlossen


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