Abendsalon mit Nicola Wessinghage

Montag, 29. November 2021, 19:30
Hadley's ClubBeim Schlump 84a, 20144 Hamburg
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Demokratie braucht Wissenschaftskompetenz – Welche Kommunikation brauchen wir für die Gestaltung des Wandels?

 

Ob Klimakrise, Digitalisierung oder Corona-Pandemie – unsere Gesellschaften stehen vor enormen Herausforderungen, die sie ohne fundierte wissenschaftliche Erkenntnisse nicht bewältigen können. Dies wirft Fragen auf: Nach dem Verhältnis von Wissenschaft und Politik, nach einer guten Wissenschaftskommunikation und nach verantwortungsvollen Formen des Wissenschaftsjournalismus. Umgekehrt lässt sich aber auch fragen: Wie lässt sich – analog zur Medienkompetenz – gewissermaßen die „Wissenschaftskompetenz“ der Bevölkerung stärken? Was braucht es, damit unterschiedliche gesellschaftliche Gruppen wissenschaftliche Erkenntnisse, Methoden und Vorgehensweisen angemessen rezipieren können und am politischen Diskurs über den Umgang mit diesen teils komplexen Erkenntnissen teilnehmen können? Wie stärken wir die Widerstandskraft, die Resilienz der Gesellschaft gegen Fake News und gezielte Desinformation? Welche Rolle spielt all dies schließlich für den Erhalt und die Stärkung unserer demokratischen Diskursräume, für die Wandlungsfähigkeit von Gesellschaften und für einen solidarischen und angemessenen Umgang mit den Herausforderungen, auf die die Wissenschaften hinweisen? 

Mit Nicola Wessinghage wollen wir darüber sprechen, was Wissenschaftskommunikation mit Demokratie zu tun hat und welche Rolle sie in der Gestaltung des Wandels spielt.

Kurze Biographie: 

Nicola Wessinghage studierte Germanistik, Journalistik und Geschichte in Hamburg und Paris. Nach ersten Berufsjahren und journalistischer Tätigkeit, unter anderem für ARD aktuell, gründete sie zusammen mit ihrem Geschäftspartner Marcus Flatten die Agentur Mann beißt Hund in Hamburg. Das Unternehmen hat sich auf Kunden aus den Bereichen Wissenschaft, Bildung und Gesellschaft spezialisiert und unterstützt Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Stiftungen, Ministerien und Behörden in der Kommunikation. In der Mann-beißt-Hund-Akademie macht sie sich als Dozentin dafür stark, Wissenschaft und Gesellschaft in einen Dialog zu bringen.

 

Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Klara Stumpf, Toepfer Stiftung, gemeinsam mit Dr. Agata Klaus von der Deutschen Nationalstiftung. „Demokratie braucht…“ ist eine Reihe, die, initiiert von der Deutschen Nationalstiftung, von mehreren deutschen Stiftungen getragen wird. Die beteiligten Stiftungen wollen in Zeiten, in denen der demokratische Konsens zunehmend in Frage gestellt wird, Flagge für ein wertebasiertes Gemeinwesen in Deutschland und Europa zeigen.

Der Eintritt ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich - aber sichert Euch gerne einen Platz unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, das hilft uns auch bei den Planungen. Es gilt bei den Salons die 3G-Regel.
Zu unseren Abendsalons laden wir gemeinsam mit der Toepfer Stiftung F.V.S.


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