ABENDSALON MIT ADRIENNE GOEHLER

Montag, 27. September 2021, 19:30
Hadley's ClubBeim Schlump 84a, 20144 Hamburg
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Grundeinkommen oder Grundauskommen? Adrienne Göhler untersucht in ihrem neuesten Buch in Interviews, Essays, mit Zahlen und Fakten die Beziehung zischen Grundeinkommen, Entschleunigung und Nachhaltigkeit. Die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen hat gerade für viele KleinunternehmerInnen, KünstlerInnen und Soloselbständige für existenzielle Situationen gesorgt und tut es noch. Kein Wunder das die Rufe nach dem bedingungslosen Grundeinkommen immer lauter werden. Welchen Beitrag könnte dieses Grundeinkommen zu einer solidarischen, sozial gerechteren und (nach Adrienne Göhler) dadurch nachhaltigeren Gesellschaft leisten? Welche Gefahren sehen die Kritiker des Grundeinkommens und welche Haltung hat unser Publikum dazu? Wir wollen gemeinsam mit Adrienne Göhler und Euch in den Austausch kommen um weitere unterschiedliche Aspekte und Gedanken dazu in diese Überlegungen einzubeziehen. 

 

Kurze Biographie:

Adrienne Goehler stammt aus dem Schwarzwald und studierte Romanistik und Germanistik in Freiburg. Im Anschluss an zwei Auslandsaufenthalte in Frankreich und Südafrika studierte sie in Hamburg Psychologie und arbeitete nebenher bei den Grünen. Nach ihrem Diplomabschluss wechselte Goehler in die Hamburgische Bürgerschaft und war zuständig für die Ausschüsse Wissenschaft und Forschung, Kultur und Frauen bis sie 1989 als Präsidentin der Hochschule für bildende Künste in Hamburg berufen wurde. Nur ein Jahr später war sie eine der Mitbegründerinnen des Rates für Frauen in Wissenschaft, Technik und Kunst und wurde 1992 als Mitglied in den Rundfunkrat des Norddeutschen Rundfunks gewählt. 1995 ging sie als Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Kultur der rot-grünen Übergangsregierung nach Berlin und kuratierte unter anderem den Hauptstadtkulturfonds. Heute lebt und arbeitet Goehler als freie Publizistin und Kuratorin in Berlin und ist tätiges Mitglied diverser Organisationen: Fachbeirat Kunst und Kultur der Heinrich-Böll-Stiftung, Kuratoriumsmitglied des zur Heinrich-Böll-Stiftung gehörenden Feministischen Instituts, Kuratoriumsmitglied der Europäischen Akademie für Frauen in Politik und Wirtschaft Berlin e.V., Vorstandsmitglied der Association of International Art and Design Schools sowie Kunstbeirätin der Internationalen Frauenuniversität Hannover e.V. (ifu) und Fellow am Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung in Potsdam. Sie selbst sagt über sich: "Ich bin keine Wissenschaftlerin und forsche dennoch, weil ich von Fragen getrieben bin und nach Antworten suche."

Der Eintritt ist kostenlos und eine Anmeldung ist nicht erforderlich - aber sichert Euch gerne einen Platz unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, das hilft uns auch bei den Planungen.
Es gilt bei den Salons die 3G-Regel. Zu unseren Abendsalons laden wir gemeinsam mit der Toepfer Stiftung F.V.S.


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