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Im November sind alle Veranstaltungen untersagt worden. Die Museen bleiben geschlossen. Es gibt aber ein stetig anwachsendes, digitales Kulturangebot im Internet.

Philharmonisches Orchester der Hansestadt Lübeck - 3. Sinfoniekonzert

Montag, 23. November 2020, 19:30
Musik- und Kongresshalle – MuKWilly-Brandt-Allee 10, 23554 Lübeck
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3. Sinfoniekonzert – Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Johannes Brahms
Stefan Vladar, Dirigent und Klavier

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 1791) - Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488 (1786)
Johannes Brahms (1833 1897) - Serenade Nr. 1 D-Dur op. 11 (1857-60)

Im dritten Sinfoniekonzert dieser Saison ist Generalmusikdirektor Stefan Vladar im Klavier-konzert von Mozart erneut in der beim Publikum sehr beliebten Personalunion von Pianist und Dirigent zu erleben.

Wolfgang Amadeus Mozart gilt in der Musikgeschichte als Vollender der Gattung Klavierkonzert. Das Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur stellt dabei im Schaffen Mozarts in vielerlei Hinsicht ein Ausnahmewerk dar. Offensichtlich benutzt er die Gattung des Klavierkonzerts hier als Experimentierfeld: Statt der bis dahin üblichen Oboen, setzt Mozart die zum Zeitpunkt der Komposition relativ neue Klangfarbe der Klarinetten ein. Gegenüber anderen Konzerten jener Zeit ist dieses Konzert von kammermusikalischer Transparenz bestimmt. Statt bloßer Wiederholung entwickelt Mozart einzelne Themen weiter. Der Mittelsatz wirkt hier gar wie eine Arie ohne Worte. Das Finalrondo deutet Mozart neu, und die temperamentvolle Coda wirkt wie der Schluss einer Opera buffa – vielleicht ist das kein Wunder, denn Mozart vollendete dieses Konzert im gleichen Jahr wie die berühmteste Opera buffa überhaupt: „Le nozze di Figaro“.

Johannes Brahms hat seine Serenade Nr. 1 D-Dur 1858 ursprünglich als Kammermusikwerk konzipiert. 1860 beschloss er – auf Anraten des mit ihm befreundeten Geigers Joseph Joachim – seine Serenade in eine Orchesterkomposition umzuarbeiten. Die Bemerkung, dass diese Serenade bereits eine Sinfonie sei, hat Brahms nachdrücklich abgelehnt: „Oh Gott, wenn man es wagt, nach Beethoven Sinfonien zu schreiben, müssen sie ganz anders aussehen.“ Mit der von heiterer Grundstimmung geprägten sechssätzigen D-Dur-Serenade entwarf der junge Komponist bewusst ein Werk in einer Gattung, die ihre Blütezeit bereits im 18. Jahrhundert, bei Haydn, Mozart und ihren Zeitgenossen – und damit vor Beethoven gehabt hatte. Erst viele Jahre später (1876) hat Brahms dann seine Selbstzweifel bezüglich der Sinfonieform abgelegt…

Veranstalter: Theater Lübeck

Karten gibt es im Vorverkauf für 15,00 € bis 36,00 €, ermäßigt 11,00 € bis 25,00 € zzgl. Vvk-Gebühren über die Theaterkasse Lübeck unter Tel. 0451/399600 oder online unter www.theaterluebeck.de.

Für die Veranstaltungen in der MUK gelten die derzeitigen Sicherheits- und Hygienestandards. Bitte beachten Sie beim Besuch der Konzerte die bekannten AHA-Regeln: Abstand, Hygiene, Alltagsmasken.
Bitte planen Sie für Ihren Besuch ausreichend Zeit ein, damit Sie entspannt Ihren Platz einnehmen können. Für die Sinfoniekonzerte des Philharmonischen Orchesters der Hansestadt Lübeck gilt die Regelung, dass jede zweite Reihe unbesetzt bleibt und jeweils zwei Plätze zur nächsten Person aus einem fremden Haushalt freigehalten werden. #zusammengegencorona

weitere Termine: SO., 22.11.2020 um| 18.00 Uhr und MO., 23.11.2020 um 19.30 Uhr
Einlass 45 Minuten vor Konzertbeginn

Copyright: Anja Doehring


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