A C H T U N G!
Vom 14. März bis 19. April sind von der Landesregierung alle Veranstaltungen untersagt worden.

Reise an den Ort des Grauens

Dienstag, 11. Februar 2020, 10:00 - 17:00
Gedenkstätte AhrensbökFlachsröste 16, 23623 Ahrensbök

Filmdokumentation einer Fahrt von Schüler*innen nach Auschwitz

„Von Ratekau über Berlin nach Auschwitz“ heißt eine Veranstaltung zu der der Trägerverein in die Gedenkstätte Ahrensbök einlädt. Am Sonntag, den 26. Januar 2020 – einen Tag vor dem 75. Jahrestag der Befreiung – werden um 15.00 Uhr Schülerinnen und Schüler aus Ratekau und Timmendorfer Strand über diese denkwürdige Reise sprechen und berichten, welche Beweggründe sie veranlassten, sich auf ein Ziel einzulassen, wo vor mehr als sieben Jahrzehnten über eine MillionMenschen industriell gemordet oder durch Zwangsarbeit zu Tode geschunden wurden, weil sie Juden waren, oder Sinti und Roma, Homosexuelle, Polen oder sowjetische Kriegsgefangene. Die Fahrt wurde von einem jungen Kameramann begleitet, der die Reise filmisch dokumentiert hat. Dieser Film wird anlässlich des internationalen Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus am Sonntag in der Gedenkstätte erstmals gezeigt werden. Interessierte sind zu dieser öffentlichen Veranstaltung eingeladen.Seit zwei Jahren gibt es eine Kooperation zwischen der Cesar-Klein-Schule Ratekau und dem Ostseegymnasium Timmendorfer Strand. Ziel dieser Zusammenarbeit ist es, die Erinnerung an das Grauen wachzuhalten und sich der historischen Verantwortung zu stellen. Acht Schülerinnen und neun Schüler der beiden Schulen reisten im September letzten Jahres mit dem Geschichtslehrer Günter Knebel ins polnische Oswiecim, um das ehemalige Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz zu besuchen. Begleitet wurde die Fahrt von dem Guide Roland Vossebrecker und der Gemeindejugendpflege Timmendorfer Strand.Die Fahrt führte dieses Mal zunächst nach Berlin, wo die Schüler*innen sich mit dem Leben der jüdischen Mitbürger vor dem Holocaust beschäftigten. Die Gruppe besuchte u.a. die große Synagoge in der Oranienburger Straße, nahm an einem jüdischen Gottesdienst zum Shabbat teil und setzte sich in einem Workshop im Jüdischen Museum mit der Frage vieler Juden nach der Machtübergabe „Gehen oder Bleiben?“ auseinander. In Oswiecim/Auschwitz wurde die Gruppe drei Tage lang mit dem Ort konfrontiert, der zum größten Friedhof des deutschen Völkermords wurde. Die Fahrt wurde mit einem zweitägigen Aufenthalt in Krakau abgeschlossen, wo Schüler und Schülerinnen einer Zeitzeugin begegneten. In Krakau besuchten sie das ehemalige Ghetto und sie lernten ein weiteres Konzentrationslager kennen, das KZ Plaszow, wo der Kommandant Amon Göth wie zum Zeitvertreib Häftlinge zu erschießen pflegte.

 
 
 
besuchten sie das ehemalige Ghetto und sie lernten ein weiteres Konzentrationslager kennen, das KZ Plaszow, wo der Kommandant Amon Göth wie zum Zeitvertreib Häftlinge zu erschießen pflegte. * * * Die Gedenkstätte ist dienstags, mittwochs und donnerstags von 09.00 bis 12 Uhr geöffnet und jedenSonntag von 14.00 bis 17.00 Uhr. Sie kann nach Anmeldung auch an anderen Tagen besucht werden. Das Gebäude liegt direkt an der Bundesstraße 432 (Koordinaten: 54.026198,10.593623), Flachsröste 16 im Ahrensböker Ortsteil Holstendorf. Telefon 04525 – 493 060, E mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Eintritt, Führungen von Schulklassen und Jugendgruppen sowie Teilnahme an Veranstaltungen sind kostenfrei. Führungen von Gruppen: 50 Euro. Spenden sind willkommen.

Bildtext:Eine denkwürdige Reise an den Ort des industriellen Massenmords: Schülerinnen und Schüler aus Ratekau und Timmendorfer Strand


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