Karin Lorenz, Foto: (c) MHL

Brahms-Festival
Morgenkonzerte in St. Jakobi „Stylus phantasticus – Gestern und Morgen“

Das 34. Brahms-Festival unter dem Motto „Freiheit!“ der Musikhochschule Lübeck lädt wieder dazu ein, mit einem frühen Konzert in den Festival-Tag zu starten. Von Montag 4. bis Freitag, 8. Mai 2026 erklingen in St. Jakobi die Konzerte der Morgenreihe. Dabei stellen Studierende der MHL-Orgelkassen jeweils um 8.30 Uhr Kompositionen aus vier Jahrhunderten und Improvisationen unter dem Motto „Stylus phantasticus – Gestern und Morgen“ vor.

Im Fokus der Morgenreihe steht mit dem Stylus phantasticus ein aus Italien stammender Stil, der seine Blüte in Werken norddeutscher Barockmeister fand und sich durch eine freie, oft überraschende Gestaltung auszeichnet. Studierende der MHL-Kirchenmusik der Professoren Franz Danksagmüller und Arvid Gast interpretieren an der historischen Orgel in St. Jakobi durch diesen besonderen Stil geprägte improvisatorische Werke unter anderem von Frescobaldi, Buxtehude, Bruhns, Liszt und Hambraeus. Außerdem stehen Choräle von Johannes Brahms auf dem Programm, die erst nach seinem Tod veröffentlicht wurden.

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Eines der bekanntesten Werke des norddeutschen Orgelrepertoires ist am Donnerstag, 7. Mai um 8.30 Uhr zu hören: Das „Präludium ex G“ von Nicolaus Bruhns, der 1681 nach Lübeck kam, um bei Buxtehude zu studieren. Den Abschluss der Konzertreihe „Stylus phantasticus – Gestern und Morgen“, macht am Freitag, 8. Mai um 8.30 Uhr das „Präludium und Fuge über Bach“ von Franz Liszt, ein Werk großer Virtuosität und markanter Klangsprache. Außerdem erklingen spontane Improvisationen zu Bildern und Texten von Sophia Kalkau und Ursula Andkjær Olsen.

Im Anschluss an jede Veranstaltung besteht die Möglichkeit, an einer kurzen Orgelführung auf der Westempore teilzunehmen. Der Eintritt zu allen Morgenkonzerten in der Jakobikirche ist frei.


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